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Lied im Advent

Alwite schrieb am 2. Dezember 2018 um 19:59 Uhr:

Lied im Advent

Immer ein Lichtlein mehr
im Kranz, den wir gewunden,
dass er leuchte uns so sehr
durch die dunklen Stunden.

Zwei und drei und dann vier!
Rund um den Kranz welch ein Schimmer,
und so leuchten auch wir,
und so leuchtet das Zimmer.

Und so leuchtet die Welt
langsam der Weihnacht entgegen.
Und der in Händen sie hält,
weiß um den Segen!

Mit Matthias Claudius wünsche ich allen eine gesegnete Adventzeit

Alwite
Beiträge: 567
Erika Moers schrieb am 4. Dezember 2018 um 08:47 Uhr:

Licht

Tausende Lichter sind angezündet
auf dem Weg in die Weihnachtszeit.
Licht - das Glück und Hoffnung verkündet
in hoffnungsloser Dunkelheit.

Nehmen wir’s wahr, dieses ewige Licht.
Wir kennen die Botschaft - Zuversicht.
Nicht müde werden! Wir glauben daran
und zünden weiter Kerzen an . . .

Auch ich wünsche uns allen eine gesegnete Adventszeit.

Erika Moers
Beiträge: 268
Matthäus53 schrieb am 5. Dezember 2018 um 22:26 Uhr:

Advent die Erde brennt

Advent, Advent die Welt die brennt.
Grundsätzlich brennt mir das Herz voll Liebe
und Frieden, aber können wir auf unserer Welt
noch lange Ruhe und Frieden erleben ?

Zuerst brennt die Kerze dann brennt der ganze Kranz,
dann geht richtig los der Tanz.
Der Tannenbaum der brennt ,weil so viel Dürre herrscht
und viele Arme im Winter heizen müssen.

Anstatt zum Weihnachts Gottesdienst zu gehen,
tun sich viele eher Filme im Fernsehen oder Rockkonzerte
in Hallen und bei Festivals ansehen.
Anstatt wieder mehr in die Kirchen zu gehen,
rüsten wir Armeen auf , weil alle am AUFRÜSTUNGSKNOPF drehn !

Advent , Advent bald die Erde brennt ! ( frei nach Mt. 24)

Matthäus53
Beiträge: 293
Alwite schrieb am 8. Dezember 2018 um 05:39 Uhr:

Wer klopfet an

https://www.youtube.com/watch?v=wBDzVWmB0EA

»Wer klopfet an?« »O zwei gar arme Leut!«
»Was wollt ihr denn?« »O gebt uns Herberg heut!
O durch Gottes Lieb wir bitten,
öffnet uns doch eure Hütten!«
»O nein, nein, nein!« »O lasset uns doch ein!«
»Es kann nicht sein.« »Wir wollen dankbar sein.«
»Nein, nein, nein, es kann nicht sein.
Da geht nur fort, ihr kommt nicht rein.
»Wer vor der Tür?« »Ein Weib mit ihrem Mann.«
»Was wollt denn ihr?« »Hört unser Bitten an!
Lasset heut bei euch uns wohnen.
Gott wird euch schon alles lohnen!«
»Was zahlt ihr mir?« »Kein Geld besitzen wir!«
»Dann geht von hier!« »O öffnet uns die Tür!«
»Ei, macht mir kein Ungestüm,
da packt euch, geht wo anders hin!«

»Was weinet ihr?« »Vor Kält erstarren wir.«
»Wer kann dafür?« »O gebt uns doch Quartier!
Überall sind wir verstoßen,
jedes Tor ist uns verschlossen!«
»So bleibt halt drauß!« »O öffnet uns das Haus!«
»Da wird nichts draus.« »Zeigt uns ein andres Haus.«
»Dort geht hin zur nächsten Tür! Ich hab nicht Platz, geht nur von hier!«
»Da geht nur fort!« »O Freund, wohin, wo aus?«
»Ein Viehstall dort!« »O Josef, nur hinaus!
Ach mein Kind, nach Gottes Willen
musst du schon die Armut fühlen!«
»Jetzt packt euch fort!« »O dieses harte Wort!«
»Zum Viehstall dort!« »O wohl ein schlechter Ort!«
»Ei, der Ort ist gut für euch; ihr braucht nicht viel, da geht nur gleich!«

Ein Textfragment findet sich erstmals um 1740 in einem Quodlibet in der Ostracher Liederhandschrift. Melodie und Text sind ab dem 19. Jahrhundert aus Oberbayern und Österreich überliefert.

Als ich diesem altbekannten Lied-Vortrag gestern in einer Schule beiwohnte, empfand ich diese Aufführung so aktuell, wie er aktueller nicht sein kann.

Alwite
Beiträge: 567