hg
Bild vergrößern
"Pegida"-Kundgebung in Dresden (Archivbild) Foto: epd-Bild
Buchtipp

Konrad Raiser
500 Jahre Reformation weltweit
Studienreihe Luther 7

zur Detailseite

Anzeige

Zwischenfälle am Rande von Merkel-Besuch in Dresden

16. Juli 2019

Bei einer "Pegida"-Demonstration am Rande eines Besuchs von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montagabend in Dresden hat die Polizei drei Straftaten registriert.

Bild vergrößern
"Pegida"-Kundgebung in Dresden (Archivbild) Foto: epd-Bild

Anzeige

Dresden (epd). Zunächst bewarf ein 20-jähriger Teilnehmer der Veranstaltung des fremdenfeindlichen Bündnisses einen Vertreter der Presse mit einer Plastikflasche, wie die Polizei am Montagabend mitteilte. Gegen den Mann werde wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

Ermittlungen wegen Volksverhetzung eingeleitet

Später zeigte ein 31-jähriger Teilnehmer der Versammlung den Angaben zufolge den "Hitlergruß". Gegen ihn werde wegen des Zeigens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ermittelt. Nach dem Ende der Demonstration soll ein 48-Jähriger im Gespräch mit Gegendemonstranten den Holocaust geleugnet haben. Der Mann sei in Gewahrsam genommen worden, erklärte die Polizei. Es seien Ermittlungen wegen Volksverhetzung eingeleitet worden.

Merkel hatte in Dresden unter anderem an einem Frauennetzwerktreffen des Freistaates Sachsen teilgenommen. Bei einer Spontanversammlung am Rande des Besuchs mit mehreren Dutzend Teilnehmern kam es laut Polizei zu keinen Störungen. Insgesamt waren etwa 300 Beamte im Einsatz.

Per E-Mail empfehlen