hg
Bild vergrößern
Zeche Zollverein Foto: epd-Bild
Buchtipp

Bernd Becker, Gerd-Matthias Hoeffchen
Was weg ist, ist weg
Kuriose Beerdigungsgeschichten

zur Detailseite

Anzeige

Zeche Zollverein zeigt Ausstellung über eigene Geschichte

22. November 2016

Die Stiftung Zollverein zeigt auf dem historischen Zollverein-Gelände in Essen eine Ausstellung zur Geschichte der Schachtanlage und des Steinkohlebergbaus.

Bild vergrößern
Zeche Zollverein Foto: epd-Bild

Anzeige

Essen (epd). Zum 30. Jahrestag der Schließung der Anlage am 23. Dezember 1986 veranschaulicht die Ausstellung "Zollverein im Wandel" ab dem 4. Dezember Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Geländes mit Kohlenförderung, Kohlenwäsche und Kokerei seit dem 19. Jahrhundert. Auf Schacht XII sind bis zum 28. Februar Bilder und Texte zu sehen, wie die Stiftung am Dienstag in Essen mitteilte.

Die Schau blicke auch auf die Verwandlung des Unesco-Weltkulturerbes von einer Industrieanlage in einen Standort für Kultur und Kreativwirtschaft, hieß es. Unter anderem wird der Neubau für die Folkwang Universität der Künste visualisiert, der derzeit auf Schacht 1/2/8 entsteht und im Sommer 2017 fertig werden soll.

Als Denkmalpfad erschlossen

Die Zeche Zollverein war ein von 1851 bis 1986 aktives Steinkohlebergwerk in Essen. Sie ist heute ein Architektur- und Industriedenkmal. Gemeinsam mit der unmittelbar benachbarten Kokerei Zollverein gehören die Schachtanlagen XII und 1/2/8 der Zeche seit 2001 zum Welterbe der Unesco. Allein das Gelände von Schacht XII, das 1932 von den Architekten Fritz Schupp und Martin Kremmer als damals leistungsfähigste Schachtanlage der Welt neu gestaltet wurde, umfasst 100 Hektar.

Die authentisch erhaltenen Anlagen von Zeche und Kokerei sind heute als Denkmalpfad didaktisch erschlossen. Die umgebaute Kohlenwäsche von Schacht XII beherbergt ein Besucherzentrum und das Ruhr Museum. Das ehemalige Kesselhaus wurde von Architekt Norman Foster für das Red Dot Design Museum umgebaut. Das ehemalige Maschinenhaus beherbergt den Kunstschacht Zollverein und im ehemaligen Baulager ist seit 1987 die Keramische Werkstatt Margaretenhöhe ansässig. Auf Schacht 3/7/10 befindet sich die Ausstellung Phänomania Erfahrungsfeld.

0

Leser-Kommentare öffnen

Bitte melden Sie sich erst an, um einen Kommentar zu verfassen
zum Login
Buchtipp
Buchtipp

Bernd Becker, Gerd-Matthias Hoeffchen
Was weg ist, ist weg
Kuriose Beerdigungsgeschichten

zur Detailseite
Buchtipp

Bernd Becker, Gerd-Matthias Hoeffchen
Was weg ist, ist weg
Kuriose Beerdigungsgeschichten

zur Detailseite
Per E-Mail empfehlen