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Wochenmarkt in der am Tumba-See gelegenen kongolosischen Kleinstadt Bikoro, in der die Ebola ausgebrochen ist. (Archivbild) Foto: epd-Bild
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WHO besorgt über Ebola-Ausbruch im Kongo

9. Mai 2018

Im Kongo gibt es einen neuen Ausbruch der Ebola, zwei Fälle sind bislang bestätigt. Die Behörden sind in Alarmbereitschaft.

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Wochenmarkt in der am Tumba-See gelegenen kongolosischen Kleinstadt Bikoro, in der die Ebola ausgebrochen ist. (Archivbild) Foto: epd-Bild

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Genf (epd). Die Weltgesundheitsorganisation zeigt sich besorgt über einen neuen Ausbruch der Ebola im Kongo. Zwei Menschen in Bikoro in der nordwestlichen Provinz Equateur seien positiv auf die tödliche Fieberkrankheit getestet worden, bestätigte die WHO dem Evangelischen Pressedienst am Mittwoch in Genf. In den vergangenen fünf Wochen gab es den Angaben zufolge fast 20 Todesfälle, hinter denen eine Ebola-Infektion vermutet wurde.

Neunter Ausbruch im Kongo

Die WHO arbeite eng mit der kongolesischen Regierung zusammen, um den Ausbruch der hochansteckenden Ebola einzudämmen, hieß es. Experten der WHO, von Ärzte ohne Grenzen und der Provinzregierung seien auf dem Weg nach Bikoro, dessen Gesundheitseinrichtungen sehr karg ausgestattet seien.

Laut der WHO handelt es sich um den neunten Ausbruch der Ebola im Kongo, seitdem der Erreger 1976 entdeckt wurde. Bei dem bislang schlimmsten Ausbruch der Krankheit vor rund vier Jahren starben in Westafrika 11.300 Menschen, Zehntausende steckten sich an. Damals warfen internationale Seuchenexperten der WHO vor, viel zu langsam auf die Krise reagiert zu haben.

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Leser-Kommentare öffnen

Matthäus53, 10. Mai 2018, 14:58 Uhr


Es ist mehr als traurig und gerade für die ärmsten Regionen in Afrika der erbarmungslose Abgrund , wenn jetzt schon wieder eine medizinische Katastrophe ausbricht , die der Staat selbst nicht und mit Hilfe der Weltgemeinschaft auch nur unter äußerster Schwierigkeiten bewältigen kann. Bei der letzten Ebola Epedemi wurden meines Wissens schon Medikamente erforscht, die müssen jetzt doch auf den schnellsten Wege in den Kongo geschickt werden. Anstatt Kampftruppen könnte die NATO ja einige Medizin - u. Sanitätertrupps nach dort entsenden ! Ich habe auch den leider unbewiesenen Eindruck, was die Ebola Epedemi für Afrika , ist die afrikan. Schweinepest für die europäischen Staaten und Bauern , um diese Menschen und Berufsstände „klein zu halten!“
Es ist unverständlich, daß nicht Gesundheits, - und Landwirtschaftsministerium sowie auch die Kirchen und die WHO mit mehr Nachdruck und Energie fordern, daß auf diesem Gebiet Serum oder Impfdosen entwickelt werden , die nicht zu teuer und weltweit in allen großen Pharmaindustrien hergestellt werden müßten um sie einfach und in allen Risikogebieten der Erde einsetzen zu können.
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