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USA: Versteigerung von Luther-Brief vorerst gescheitert

12. Juli 2018

Der Verkauf eines Briefes von Reformator Martin Luther bei einer Online-Versteigerung in den USA ist vorläufig nicht zustande gekommen.

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Washington (epd). Das Höchstgebot für den Brief lag bei 152.917 US-Dollar, wie das Auktionshaus RR Auction in Boston am Mittwochabend mitteilte. Man habe einen Verkaufspreis von 300.000 Dollar angestrebt. Das Auktionshaus will weiter mit dem anonymen Verkäufer und Interessenten arbeiten. Der Lutherbrief stammt aus dem Jahr 1543. In dem Schreiben an den Vorsteher der Nikolaikirche in Berlin, George Buchholzer, attackierte Martin Luther (1483-1546) Juden als "leibhaftige Teufel", die "unserm Herr fluchen".

Der Vizepräsident von RR Auction, Bobby Livingston, bezeichnete den Brief als "sehr außergewöhnlich" wegen seines Inhalts und seines "ungewöhnlich gut erhaltenen Zustandes". Das Auktionshaus beschreibt sich als "zuverlässige Fundstelle" für seltene Dokumenten und Manuskripte. Versteigert wurden am Mittwoch unter anderem auch Briefe von Nelson Mandela (1918-2013), Albert Einstein (1879-1955) und Sigmund Freud (1856-1939).

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