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Umweltstiftung ruft zum Wegwerf-Fasten auf

13. Februar 2018

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt hat dazu aufgerufen, in der Fastenzeit das eigene Wegwerf-Verhalten zu überprüfen und mehr auf Recycling zu achten.

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Hüte und Kappen aus alten Kaffeesäcken Foto: epd-Bild

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Osnabrück (epd). "Jeder kann die Welt ein Stück besser machen, wenn er die eigenen Gewohnheiten überdenkt und im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung verändert", sagte Generalsekretär Alexander Bonde am Dienstag in Osnabrück. Zur Unterstützung hat die Stiftung unter dem Hashtag "#WegwerfFasten" zwischen Aschermittwoch und Ostern auf Facebook (@DeutscheBundesstiftungUmwelt) und Twitter (@umweltstiftung) Informationen zusammengestellt.

Wiederverwertung von Rohstoffen

So wie bei Papier und Glas funktioniere die Wiederverwertung von Rohstoffen in Deutschland derzeit noch nicht bei allen Rohstoffen. Etwa bei Konservendosen ist laut Bonde die Trennung der verwendeten Metalle noch schwierig: "Wer gewohnheitsmäßig zu Konservendosen greift, könnte zum Beispiel die Fastenzeit nutzen, um über Alternativen nachzudenken, wie etwa Eingemachtes im Glas oder frische Lebensmittel."

Insgesamt müsse mehr Wert auf das Recycling gelegt werden, um den Abbau natürlicher Ressourcen zu verlangsamen, betonte der Generalsekretär. Ansonsten würde der Rohstoffverbrauch bei gleichbleibendem Trend von heute weltweit 85 Milliarden Tonnen bis zum Jahr 2050 auf 186 Milliarden Tonnen steigen. Das könne die Tragfähigkeit der Erdsysteme dauerhaft überlasten.

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Leser-Kommentare öffnen

Schallblech, 13. Februar 2018, 15:32 Uhr


Ob das was bringt? Die Menschen, die ihr Leben bewußt gestalten, leben nicht aus Konserven und produzieren nicht gedankenlos Müll.
Ob andere, die ohne nachzudenken Fastfood und mehrfach eingeschweißte Lebensmittel konsumieren, Billigartikel zum Wegwerfen kaufen und alle Reste ungeprüft in der Mülltonne versenken, sich davon anregen lassen?
In den alternativen Fastenvorschlägen der letzten Jahre habe ich für mich bisher nie einen Sinn entdecken können, weil ich Müllproduktion, zuviel Fernsehen, unnötige Autofahrten und andere Gedankenlosigkeiten sowieso meide und auch mit meinen Nachbarn in Frieden lebe.
Dann doch lieber ganzjährig Oliven fasten ;)

Atlantica, 13. Februar 2018, 20:45 Uhr


Sag bloß, Schallblech. Ihr verzichtet komplett auf Konserven? Alle Achtung, das muss ich sagen. Ich kaufe hin und wieder Konserven, weil ich die enthaltenen Lebensmittel auf andere Weise nicht erhalten kann. - Die Idee der Metall-Trennung der Konservendosen finde ich gut. Ob "Müll-Fasten" etwas bringt, kann ich genausowenig einschätzen wie Schallblech. Wir haben mit nachhaltigem Wirtschaften eine Vorgabe, wie wir zu leben hätten. Die Zeit überholt uns hoffentlich nicht mit ihren Müllbergen. Jeder gibt, was er kann. ;-)

Schallblech, 14. Februar 2018, 11:00 Uhr


Komplett auf Konservendosen verzichten ist nicht immer möglich, lieber Atlantica. Tomaten, ganz oder gehackt, haben wir z.B. immer im Keller für eine schnelle Notfall-Soße ;)
Wird aber selten gebraucht.
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