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Umfrage zu Getreidearten: Deutsche erkennen Mais, aber keinen Dinkel

27. Juli 2018

Knapp drei Viertel der Menschen können auch Hafer und Hopfen unterscheiden, wie eine Umfrage ergab.

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Frankfurt a.M. (epd). Egal ob Mais, Roggen oder Raps: Eine deutliche Mehrheit der Deutschen erkennt die Nutzpflanzen auf dem Feld sofort am Aussehen. Die bekannteste Pflanze ist der Mais, wie aus einer Umfrage des Kantar Emnid-Instituts im Auftrag des evangelischen Monatsmagazins "chrismon" (August-Ausgabe) hervorgeht. Diese Getreidesorte wird demnach von 95 Prozent der Deutschen erkannt.

Obwohl in den letzten 50 Jahren die Nutzpflanzenvielfalt auf deutschen Äckern zugenommen hat, erkennen der Umfrage zufolge jeweils 83 Prozent der Befragten Weizen und Raps direkt am Aussehen. Knapp drei Viertel der Deutschen können Hafer und Hopfen unterscheiden. Hafer scheint dabei der jüngeren Generation allerdings weniger bekannt zu sein: Während 83 Prozent der älteren Generation diese Getreidesorte erkennen, sind es bei den Jüngeren nur 45 Prozent.

Unbekannter Dinkel

Roggen und Gerste sind den Angaben zufolge bei den Deutschen weniger bekannt: Ein Drittel der Befragten konnte die Pflanzen anhand ihres Aussehens nicht zuordnen. Die mit Abstand unbekannteste Nutzpflanze auf deutschen Feldern ist der Dinkel. Weniger als ein Viertel weiß, wie diese Getreideart aussieht. Für die repräsentative Erhebung befragte das Meinungsforschungsinstitut Kantar Emnid 1.007 Menschen. Mehrfachnennungen waren möglich.

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Leser-Kommentare öffnen

Schallblech, 27. Juli 2018, 12:01 Uhr


Daß Dinkel weniger bekannt ist, ist kein Wunder. Es ist ein alter Verwandter des Weizens, der lange vergessen war. Erst durch die Zunahme bzw. das häufigere Erkennen von Weizenunverträglichkeiten kam Dinkel wieder in Mode.
Wenn man weiß, daß er so ähnlich wie Weizen aussieht, ist das schon fast richtig.
Die Stadt Dinkelsbühl in Franken weist darauf hin, daß das Getreide früher häufiger angebaut wurde. In Baden Württemberg gibts auch eine Biersorte namens Dinkelacker.
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