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Auf individuelle Mobilität will die Mehrheit der Arbeitnehmer laut Studie nicht verzichten. (Archivbild) Foto: epd-Bild
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Umfrage: Klimaschutz ist Bürgerpflicht

2. Dezember 2019

Nach Ansicht von 45 Prozent der Arbeitnehmer ist einer Studie zufolge zuerst der einzelne Bürger gefordert, wenn es um die Umsetzung von Maßnahmen zum Klimaschutz geht.

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Auf individuelle Mobilität will die Mehrheit der Arbeitnehmer laut Studie nicht verzichten. (Archivbild) Foto: epd-Bild

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Hamburg (epd). Fast die Hälfte der Arbeitnehmer sieht sich einer Umfrage zufolge selbst in der Verantwortung, wenn es um die Umsetzung von Maßnahmen zum Klimaschutz geht. Nach Ansicht von 45 Prozent sei zuerst der einzelne Bürger gefordert, "wenn es um Umwelt und Klima geht", heißt es in einer am Montag in Hamburg veröffentlichten repräsentativen Erhebung des infas Instituts für angewandte Sozialwissenschaften unter rund 1.000 Beschäftigten in Deutschland im Auftrag der Wochenzeitung "Die Zeit". 32 Prozent gaben an: "Zuerst die Politik". 22 Prozent waren der Ansicht: "Zuerst die Wirtschaft".

81 Prozent der erwerbstätigen Bevölkerung sind den Angaben zufolge allerdings der Meinung, dass die Politik mit Richtlinien insbesondere auch für die Unternehmen den Kurs vorgeben soll. Regelungen beispielsweise "durch den Markt" erfahren hingegen deutlich geringere Zustimmung.

"Konsequente Mülltrennung"

Wenn es um konkrete Maßnahmen beispielsweise zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes in den Betrieben geht, konzentrieren sich die Beschäftigten auf vergleichsweise konventionelle Maßnahmen: "Abfallmanagement mit konsequenter Mülltrennung" ist unter allen Themen das Wichtigste (rund 60 Prozent), gefolgt von der "Abschaffung von Einweg- und Plastikprodukten im Unternehmen" und dem flächendeckenden Einsatz von Energiesparlampen.

Auf individuelle Mobilität will die Mehrheit der Arbeitnehmer laut "Zeit" hingegen nicht verzichten. Zwar sei die steuerliche Förderung von Dienstwagen laut 68 Prozent der Befragten nicht mehr zeitgemäß. Grundsätzlich solle es aber weiterhin Dienstwagen geben, sagten 56 Prozent aller Befragten, also auch die große Mehrheit, die ihrerseits noch nie einen Dienstwagen fuhr, hieß es.

Befragt wurden den Angaben zufolge Arbeiter wie Angestellte, Selbstständige wie Auszubildende, Ältere und Junge, quer durch alle Berufs- und Einkommensgruppen. Die Erhebung zu den "Fragen des Jahres" habe im September und Oktober 2019 mittels computergestützter telefonischer Interviews stattgefunden.

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