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Tierschützer: 2016 war fatales Jahr für Elefanten

3. Januar 2017

Mehr als 21,5 Tonnen illegales Elfenbein sind weltweit im vergangenen Jahr beschlagnahmt worden.

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Elefant auf Sumatra Foto: epd-Bild

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Hamburg (epd). Hinzu kamen 949 Stoßzähne und über 3.000 Einzelstücke und Schnitzereien, wie der International Fund for Animal Welfare (IFAW) am Dienstag in Hamburg mitteilte. "Es vergeht praktisch kein Tag, an dem nicht Dutzende von Elefanten von Wilderern getötet werden", sagte Robert Kless, Leiter der Wildtier-Handelskampagne des IFAW. 2016 sei "ein fatales Jahr für Elefanten" gewesen.

In jeder einzelnen Woche hätten Beamte irgendwo auf der Welt illegales Elfenbein entdeckt. Dies sei zugleich "nur die Spitze des Eisbergs", weil nur ein kleiner Teil des illegalen Elfenbeins auf dem Markt abgefangen werde. Der jüngsten Studie zufolge schrumpften die Populationen der Elefanten weltweit zwischen 2007 und 2014 um 30 Prozent. Der aktuelle Rückgang liegt laut IFAW bei acht Prozent pro Jahr. Hauptursache ist die Wilderei. Wenn dieser Trend anhält, könnte die Population bis 2025 auf 160.000 Tiere sinken.

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