hg
Bild vergrößern
Schüler der Städtischen Katholischen Grundschule in Duisburg-Marxloh begrüßen mit Trommelklang Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (M.) und seine Frau Elke Büdenbender.
Buchtipp

Bernd Becker, Gerd-Matthias Hoeffchen
Was weg ist, ist weg
Kuriose Beerdigungsgeschichten

zur Detailseite

Anzeige

Steinmeier lobt Anstrengungen der Städte zur Integration

13. März 2018

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat bei einem Besuch des Duisburger Problemviertels Marxloh die kommunalen Anstrengungen zur Integration von Zuwanderern gelobt.

Bild vergrößern
Schüler der Städtischen Katholischen Grundschule in Duisburg-Marxloh begrüßen mit Trommelklang Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (M.) und seine Frau Elke Büdenbender.

Anzeige

Duisburg (epd). Themen wie Migration und Integration lägen zwar in der Verantwortung aller staatlichen Ebenen, fielen aber zunächst einmal "als Aufgabe in den Kommunen" an, sagte Steinmeier am Dienstag. Deshalb habe er im Rahmen seines Antrittsbesuchs in NRW ein Interesse daran gehabt, in Duisburg zu erfahren, wie man mit diesen Herausforderungen umgehe und sich gegen Negativentwicklungen wehre.

Steinmeier betonte, die Länder und der Bund müssten die nötige finanzielle Unterstützung dafür gewähren, damit die Kommunen die Integration vor Ort umsetzen könnten. Der Bundespräsident informierte sich in Duisburg gemeinsam mit seiner Frau Elke Büdenbender in einer Grundschule über den Unterricht in multikulturellen Klassen. Begrüßt wurde er in der Schule auch von NRW-Integrationsminister Joachim Stamp (FDP) und dem Duisburger Oberbürgermeister Sören Link (SPD).

Zuwanderer aus Rumänien und Bulgarien

Anschließend nahm Steinmeier auf einem Rundgang durch das Stadtviertel eine sogenannte "Schrottimmobilie" von außen in Augenschein. In diesen verfallenen Immobilien bringen Vermieter immer wieder Zuwanderer aus Rumänien und Bulgarien unter. Deshalb hatte die Stadt Duisburg eine "Task Force Problemimmobilien" eingesetzt, die die Zahl dieser Häuser in den vergangenen Jahren auf 53 mehr als halbierte. Die Task Force will den dort lebenden Menschen nach Angaben der Stadt besseren Wohnraum vermitteln.

Der Bundespräsident sprach zudem mit dem Betreiber eines türkischen Brautmodengeschäftes. Am Rande dieses Besuchs nahm die Polizei einen Mann in Gewahrsam, der Steinmeier beschimpft hatte. Zudem wurde der Rundgang von Protesten gegen den Militäreinsatz der Türkei in Nordsyrien begleitet.

Steinmeier holt mit seinem zweitägigen Aufenthalt in NRW seinen ursprünglich für vergangenes Jahr vorgesehenen Antrittsbesuch nach. Dieser war damals wegen des Scheiterns der Sondierungsgespräche über eine Jamaika-Koalition in Berlin verschoben worden.

0

Leser-Kommentare öffnen

Bitte melden Sie sich erst an, um einen Kommentar zu verfassen
zum Login
Buchtipp
Buchtipp

Bernd Becker, Gerd-Matthias Hoeffchen
Was weg ist, ist weg
Kuriose Beerdigungsgeschichten

zur Detailseite
Buchtipp

Bernd Becker, Gerd-Matthias Hoeffchen
Was weg ist, ist weg
Kuriose Beerdigungsgeschichten

zur Detailseite
Per E-Mail empfehlen