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Steinmeier: Frauenrechte sind unsere gemeinsame Sache

6. März 2020

Der Anteil von Frauen in Parlamenten sinke, im Internet greife antifeministische Hetze um sich: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ruft anlässlich des Internationalen Frauentags dazu auf, die Errungenschaften der Frauenbewegung zu verteidigen.

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Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (Archivbild) Foto: epd-Bild

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Berlin (epd). Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat dazu aufgerufen, die Errungenschaften der Frauenbewegung aktiv zu verteidigen. Sie seien nicht selbstverständlich und könnten jederzeit wieder rückgängig gemacht werden, warnte Steinmeier am Freitag in Berlin laut vorab verbreitetem Redemanuskript anlässlich des Internationalen Frauentags an diesem Sonntag.

"Rückfall in alte Rollenmuster"

"Wir erleben eine weltweite Faszination für Autoritäres, eine Sehnsucht nach 'starken Männern', einen Rückfall in alte Rollenmuster", sagte Steinmeier bei einem Empfang für den Deutschen Frauenrat. Auch in Deutschland sinke der Anteil von Frauen im Parlament. Im Internet griffen Frauenhass und antifeministische Hetze um sich. "Wir dürfen nicht zulassen, dass sich Frauen aus dem öffentlichen Leben zurückziehen oder sich gar nicht erst hineinwagen, weil sie belästigt, beschimpft, bedroht oder angegriffen werden", betonte Steinmeier und erinnerte zugleich daran, dass Frauen sich ihre Rechte über Jahrzehnte mühsam erkämpfen mussten.

Wer sich für Frauenrechte engagiere, engagiere sich für die Demokratie, sagte der Bundespräsident: "Frauenrechte sind unsere gemeinsame Sache, die Sache von Demokratinnen und Demokraten." Die Demokratie werde ihren Idealen erst gerecht, wenn Frauen und Männer gleichermaßen an ihr beteiligt seien, erklärte Steinmeier. Der Internationale Frauentag wird am 8. März in der ganzen Welt begangen.

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Leser-Kommentare öffnen

Alwite, 7. März 2020, 9:37 Uhr


"Rückfall in alte Rollenmuster"
ist als Rollenverständnis, glaube ich, hier noch zu kurz gegriffen. Die Apostelgeschichte erwähnt zahlreiche „starke Frauen“, deren Status wie in der griechischen Welt (vor Christi) über Übliches hinausgeht.
Wohin ist der Beschützeristinkt des Mannes nur mutiert? Dass die Frau ihr gleichberechtigtes Dasein immer wieder und erneut einzufordern gezwungen ist, erschreckt mich jedes mal, wenn ich mit dieser Frage in Berührung gerate, zutiefst.
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