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Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (Archivbild) Foto: epd-Bild
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Steinmeier bedankt sich bei «Helden» der Corona-Krise

26. März 2020

Bundespräsident Steinmeier telefoniert derzeit mit den "Heldinnen und Helden" der Corona-Krise. In den Gesprächen informiere er sich über Erfahrungen, Herausforderungen und Probleme. Außerdem bedanke er sich für das Engagement.

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Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (Archivbild) Foto: epd-Bild

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Berlin (epd). Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, der wegen der Corona-Krise selbst alle öffentlichen Termine abgesagt hat, nutzt die Zeit für Telefonate bei derzeit besonders geforderten Bürgern. Wie das Bundespräsidialamt am Donnerstag in Berlin mitteilte, telefoniert Steinmeier mit Pflegern, Ärztinnen, Sozialarbeitern, Lehrerinnen, Apothekerinnen sowie Mitarbeitern von Supermärkten und Behörden. Zudem wandte er sich mit einer neuen Videobotschaft an die Bevölkerung.

In den Gesprächen informiere sich der Bundespräsident über Erfahrungen, Herausforderungen und Probleme, hieß es. Zudem nutze er die Telefonate, um sich für die Arbeit und das oftmals auch risikobehaftete Engagement zu bedanken.

Für alle stehe der Alltag auf dem Kopf

In seiner Videobotschaft rief Steinmeier dazu auf, weiter körperlichen Abstand zu halten, auch wenn es Verzicht bedeute. "Doch nur der Verzicht verhindert, dass wir dauerhaft verlieren, was wir lieben", sagte er. Für alle stehe der Alltag auf dem Kopf, sagte Steinmeier, gab jedoch zu bedenken, dass einige besonders hart getroffen seien: "Der Taxifahrer oder die Musikerin, denen von einem auf den anderen Tag die Einnahmen wegbrechen; genauso den Kneipenbesitzer und Restaurantbetreiber."

Er nannte zudem die "Alleinerziehende und ihre Tochter, die auf einmal daheim, ohne großes Haus, ohne eigenen Garten sind" und "die Alten, die, die besonders gefährdet sind und ausgerechnet jetzt besonders allein sind". Dabei dankte er den Engagierten, die für andere einkaufen und Obdachlose über sogenannte Gabenzäune versorgen. Diese Zäune, an denen Lebensmittelspenden aufgehängt werden können, sind in den vergangenen Tagen in mehreren Städten entstanden.

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