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Statistik: Zuwanderung überwiegt Wegzüge

16. Juli 2019

Im vergangenen Jahr sind 1,58 Millionen Menschen nach Deutschland eingewandert und 1,18 Millionen Menschen sind ausgewandert. Die Nettozuwanderung ist im Vergleich zu 2017 damit leicht gesunken.

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Ein Umzugswagen vor einem Haus in Fürth bei Nürnberg (Archivbild) Foto: epd-Bild

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Wiesbaden (epd). Im Jahr 2018 sind rund 400.000 Personen mehr nach Deutschland zugezogen als weggegangen sind. Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte, standen 1,58 Millionen Zuwanderern 1,18 Millionen Auswanderer gegenüber. Die Nettozuwanderung ist im Vergleich zu 2017 (416.000) damit leicht gesunken.

Wanderungsverlust deutscher Staatsbürger rückläufig

Ebenfalls rückläufig ist der Wanderungsverlust deutscher Staatsbürger. Im Vorjahr kehrten 262.000 Deutsche dem Land den Rücken (2017 249.000). Weil zugleich rund 202.000 Deutsche aus dem Ausland heimkehrten, sank die Zahl der deutschen Staatsbürger um rund 60.000. Im Jahr davor hatte die Differenz noch 82.000 Personen betragen.

87 Prozent (1,38 Millionen) der 1,58 Millionen Zugewanderten hatten einen ausländischen Pass (2017: 89 Prozent). Insgesamt wanderten 924.000 Ausländerinnen und Ausländer aus Deutschland ab. Den größten Teil der Nettozuwanderung von EU-Staatsangehörigen machten Rumänen (68.000), Kroaten (29.000) und Bulgaren (27.000) aus.

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