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Der nigerianische Präsident Muhammadu Buhari. Foto: epd-Bild
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Soziale Sicherung in Nigeria

3. Januar 2017

Der westafrikanische Staat führt in der Rezession eine Art Sozialhilfe für die Ärmsten ein.

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Der nigerianische Präsident Muhammadu Buhari. Foto: epd-Bild

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Frankfurt a.M., Abuja (epd). Die Auszahlung von monatlich umgerechnet 15 Euro habe in drei der 36 Bundesstaaten begonnen, berichtete die Tageszeitung "Vanguard" am Dienstag online. Weitere sechs Staaten stünden kurz vor dem Beginn. Für eine Million Menschen soll so ein Netz der sozialen Sicherung geschaffen werden. Dies hatte der 2015 gewählte Präsident Muhammadu Buhari im Wahlkampf versprochen.

Nigeria ist das bevölkerungsreichste Land Afrikas mit 180 Millionen Einwohnern und die größte Volkswirtschaft des Kontinents. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung lebt unter der Armutsschwelle. 2015 stürzte das an Erdöl reiche Land in eine tiefe wirtschaftliche Krise. Die Wachstumsraten von zuletzt acht Prozent jährlich brachen ein. Der Fall des Ölpreises führte zu starkem Devisenmangel.

Frühestens 2018 wird eine Erholung erwartet. Bei der Auszahlung der Sozialhilfe wurden Zweifel laut, ob es genug Daten gibt, um die Bedürftigen auch erreichen zu können. Die neun Pilotstaaten wurden laut Regierungsangaben ausgewählt, weil sie über die besten Register verfügen.

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