hg
Bild vergrößern
Helme auf dem Rettungsschiff "Sea-Watch 3" (Archivbild) Foto: epd-Bild
Buchtipp

Hans Möhler (Hg.)
Wie jeder die Welt verbessern kann
Mit kleinen Schritten für die Zukunft

zur Detailseite
Buchtipp

Konrad Raiser
500 Jahre Reformation weltweit
Studienreihe Luther 7

zur Detailseite

Anzeige

«Sea-Watch 3» treibt mit 65 Flüchtlingen vor Libyen

16. Mai 2019

Nach der Rettung von 65 Flüchtlingen aus dem Mittelmeer treibt das Rettungsschiff "Sea-Watch 3" ohne Aussicht auf Aufnahme in einen europäischen Hafen vor Libyen.

Bild vergrößern
Helme auf dem Rettungsschiff "Sea-Watch 3" (Archivbild) Foto: epd-Bild

Anzeige

Berlin (epd). Italien, Malta und die Niederlande - der Flaggenstaat des Schiffs - hätten bereits einen sicheren Hafen verweigert, erklärte die Hilfsorganisation Sea-Watch am Donnerstag auf Twitter. "Keine der Behörden ist bereit, ihrer Pflicht nachzukommen. Wieder einmal werden wir allein gelassen."

Erschöpfung, Dehydrierung und Seekrankheit

Die "Sea-Watch 3" hatte die Flüchtlinge nach eigenen Angaben am Mittwoch etwa 30 Seemeilen vor der libyschen Küste aus Seenot gerettet. Viele der Geretteten, darunter 2 Babys und 13 weitere Minderjährige, wiesen Anzeichen von Erschöpfung, Dehydrierung und Seekrankheit auf, erklärte die deutsche Organisation. Im Morgengrauen habe sich ein libysches Patrouillenboot genähert und befohlen, das Gebiet zu verlassen, berichteten die Retter am Donnerstag.

Das Schiff hatte erst am Samstag den Hafen von Marseille verlassen, nachdem ein Gericht in Den Haag eine vom niederländischen Verkehrsministerium verfügte Blockade aufgehoben hatte. Italiens Innenminister Matteo Salvini hatte daraufhin angekündigt, das Schiff "mit allen rechtlichen Mitteln" aufzuhalten, sollte es Flüchtlinge an die italienische Küste bringen.

1

Leser-Kommentare öffnen

Matthäus53, 16. Mai 2019, 23:35 Uhr


Es ist ein europäisches Mittelmeer Dilemma mit der EU Rettung von Flüchtlingen . Einige Staaten wollen keine Flüchtlinge aufnehmen, die anderen weigern sich ihre Häfen zur Humanitären Hilfe zu öffnen und die Frau die einstmals die Grenzen einfach nur öffnen ließ wird immer noch deswegen angefeindet. Die bibl.Geschichte vom barmherzigen Samariter ist in den meisten EU Staaten wohl vom Verfassungsschutz konfisziert worden ! Damit muß Schluß sein .
Das Schiff Sea Watch 3 und auch andere oder z. B. auch ein ausgemustertes Boot der Bundesmarine muß mit Männern und Frauen der weltweit tätigen ,Christlichen Gemeinschaft der Heilsarmee besetzt werden um diese Arbeit zu übernehmen , genauso wie andere NATO Mitglieder oder die Frontex. Vielleicht wagt man es danach nicht mehr, ein „Kriegsschiff“ der Heilsarmee einfach so abzuweisen oder gar diese „Soldaten Gottes“ Wegen Einschleusen von Flüchtlingen anzuzeigen ?
Bitte melden Sie sich erst an, um eine Antwort zu verfassen
zum Login
Bitte melden Sie sich erst an, um einen Kommentar zu verfassen
zum Login
Buchtipp
Buchtipp

Konrad Raiser
500 Jahre Reformation weltweit
Studienreihe Luther 7

zur Detailseite
Buchtipp

Hans Möhler (Hg.)
Wie jeder die Welt verbessern kann
Mit kleinen Schritten für die Zukunft

zur Detailseite
Buchtipp

Konrad Raiser
500 Jahre Reformation weltweit
Studienreihe Luther 7

zur Detailseite
Per E-Mail empfehlen