hg
Bild vergrößern
Einsatz einer Sea-Watch-Crew im Mittelmeer (Archivbild) Foto: epd-Bild
Buchtipp

Hans Möhler (Hg.)
Wie jeder die Welt verbessern kann
Mit kleinen Schritten für die Zukunft

zur Detailseite
Buchtipp

Holger Pyka
Versteht man, was du liest?
Praxisbuch für den Gottesdienst

zur Detailseite

Anzeige

«Sea-Watch 3» rettet 100 Flüchtlinge im Mittelmeer

17. Juni 2020

Nach mehr als drei Monaten Zwangspause hat die "Sea-Watch 3" knapp 30 Seemeilen vor der libyschen Küste rund 100 Migranten aus Seenot gerettet, darunter Frauen und Minderjährige.

Bild vergrößern
Einsatz einer Sea-Watch-Crew im Mittelmeer (Archivbild) Foto: epd-Bild

Anzeige

Rom (epd). Mehrere der Geretteten hätten an Bord des Rettungsschiffs umgehend medizinische Hilfe erhalten, teilte Sea-Watch am Mittwoch auf Twitter mit. Unterdessen entdeckte ein Suchflugzeug der deutschen Hilfsorganisation vor der libyschen Küste ein weiteres in Seenot geratenes Boot mit etwa 70 Menschen an Bord.

Drei Tage nach einem Bootsunglück mit mutmaßlich elf Toten wurde am Strand der libyschen Küstenstadt Sorman östlich von Zuwara die Leiche eines wenige Monate alten Babys gefunden. Ein vom italienischen Online-Nachrichtendienst "Mediterraneo" veröffentlichtes Foto zeigt den noch in einem Strampelanzug steckenden leblosen Körper nach der Bergung durch Einsatzkräfte des Roten Halbmonds.

Zwei Wochen unter Quarantäne

Das Seenotrettungsschiff "Sea-Watch 3" war vor wenigen Tagen vom italienischen Messina aus in Richtung libyscher Küste gefahren und patrouillierte zwischen Libyen und Malta. Nach einem Rettungseinsatz im Februar stand das Schiff zunächst zwei Wochen unter Quarantäne. Als die "Sea-Watch 3" wieder bereit zum Auslaufen war, bremste der Corona-Lockdown die Retter aus.

1

Leser-Kommentare öffnen

Matthäus53, 17. Juni 2020, 21:08 Uhr


Allen Besatzungsmitgliedern des Schiffes Sea-Watch 3 und auch anderen Schiffen die immer wieder Flüchtlinge retten muß höchster Lob ausgesprochen werden und man sollte sie für einen Friedenspreis vorschlagen. Gleichzeitig müssen UNO , EU - Frontex , Nato , afrikan. Staaten Union (?) Rotes Kreuz und Roter Halbmond dafür Sorge tragen, daß auch die Schlepper und Schleuser - Gangster auf afrikan. , türkischer und arabischer Seite polizeilich so verfolgt und bestraft werden, daß es merklich und geldlich weh tut.
Bitte melden Sie sich erst an, um eine Antwort zu verfassen
zum Login
Bitte melden Sie sich erst an, um einen Kommentar zu verfassen
zum Login
Buchtipp
Buchtipp

Holger Pyka
Versteht man, was du liest?
Praxisbuch für den Gottesdienst

zur Detailseite
Buchtipp

Hans Möhler (Hg.)
Wie jeder die Welt verbessern kann
Mit kleinen Schritten für die Zukunft

zur Detailseite
Buchtipp

Holger Pyka
Versteht man, was du liest?
Praxisbuch für den Gottesdienst

zur Detailseite
Per E-Mail empfehlen