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Baustelle eines Wohnhauses Foto: epd-Bild
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Mieterbund kritisiert Mangel an bezahlbaren Wohnungen

7. Dezember 2016

In Deutschland fehlen nach Angaben des Deutschen Mieterbundes knapp eine Million Wohnungen.

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Baustelle eines Wohnhauses Foto: epd-Bild

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Berlin (epd). Insbesondere in Groß- und zunehmend auch in Mittelstädten, Ballungszentren und Universitätsstädten seien bezahlbare Mietwohnungen rar, stellte der Mieterbund am Mittwoch in Berlin fest. "Die Mieten steigen hier unaufhörlich, und der Wohnungsneubau bleibt deutlich hinter den notwendigen Fertigstellungszahlen zurück", beklagte Verbandspräsident Franz-Georg Rips.

Im Wohnungsneubau bewege sich zu wenig. Das von Bundesbauministerin Barbara Hendricks (SPD) im September 2015 ausgerufene Ziel, dass pro Jahr 350.000 neue Wohnungen fertiggestellt werden sollen, werde nicht ansatzweise erreicht. Anreize für den Bau neuer bezahlbarer Wohnungen würden nicht gesetzt, kritisierte der Mieterbund.

Mieterbund: Mietpreisbremse stumpfes Schwert

Die am 1. Juni 2015 eingeführte Mietpreisbremse erweise sich als stumpfes Schwert. Sinnvolle Änderungen scheiterten bisher an CDU und CSU, erklärte Rips. Die Mietpreisbremse legt fest, dass Mieten für Wohnungen, die vor dem 1. Oktober 2014 genutzt und vermietet wurden, bei Wiedervermietung in bestimmten Gegenden höchstens um zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete angehoben werden dürfen. Die Bremse gilt in Gegenden mit einem "angespannten Wohnungsmarkt". Diese Gebiete legen die Länder fest.

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