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Der ehemalige Direktor des Berliner Canisius-Kollegs, Klaus Mertes (Archivbild) Foto: epd-Bild
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Mertes wünscht sich drittes Vatikanisches Konzil

15. Januar 2020

Ende Januar findet die erste Synodalversammlung der katholischen Kirche in Frankfurt statt. Klaus Mertes, der ehemalige Direktor des Berliner Canisius-Kollegs, erwartet jedoch keine großen Reformen.

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Der ehemalige Direktor des Berliner Canisius-Kollegs, Klaus Mertes (Archivbild) Foto: epd-Bild

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Frankfurt a.M. (epd). Der ehemalige Direktor des Berliner Canisius-Kollegs, Klaus Mertes, erwartet keine großen Reformen vom sogenannten "synodalen Weg". Es seien gesamtkirchliche Themen, die beim "synodalen Weg" angesprochen würden. "Deswegen wird es natürlich keine nationalen Lösungen geben", sagte Mertes dem Evangelischen Pressedienst (epd). Ende Januar findet die erste Synodalversammlung in Frankfurt statt. Der Reformprozess soll die katholische Kirche aus der Krise nach dem Missbrauchsskandal herausführen.

"Mutig voranschreiten"

"Meine Erwartung ist dennoch, dass die Bischöfe und Laien mutig voranschreiten, etwas riskieren, um auf diese Weise einen ortskirchlichen Beitrag zu leisten", sagte Mertes. Vielleicht werde es dann in ein paar Jahren ein drittes Vatikanisches Konzil geben, "in dem endlich mal über Schlüsselthemen gesamtkirchlich gesprochen wird".

Der "synodale Weg", der bereits am 1. Dezember 2019 begonnen hat, beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit vier Themen: klerikaler Machtmissbrauch, katholische Sexualmoral, Zölibat und die Rolle von Frauen in kirchlichen Ämtern. Am "synodalen Weg" nehmen unter anderem alle 69 Bischöfe der katholischen Deutschen Bischofskonferenz teil und genauso viele Vertreter des Zentralkomitees der deutschen Katholiken.

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