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Margot Friedländer entzündet erstes Chanukka-Licht in Berlin

13. Dezember 2019

Am 22. Dezember entzündet die Holocaust-Überlebende Margot Friedländer dieses Jahr den Chanukka-Leuchter vor dem Brandenburger Tor. Bis zum 30. Dezember wird jeden Tag mit Einbruch der Dunkelheit eine weitere Kerze entzündet.

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Margot Friedländer (Archivbild) Foto: epd-Bild

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Berlin (epd). Europas größter Chanukka-Leuchter wird auch in diesem Jahr vor dem Brandenburger Tor in Berlin stehen. Er ist zehn Meter hoch und wird zum achttägigen jüdischen Lichterfest Chanukka am 22. Dezember entzündet, kündigte das Jüdische Bildungszentrum Chabad Lubawitsch am Freitag in Berlin an. Das hebräische Wort Chanukka bedeutet Weihung. Entzündet wird der Leuchter von der Holocaust-Überlebenden Margot Friedländer. Mit dabei sind Bundesjustizministerin Christine Lambrecht, Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (beide SPD) und der Präsident des Zentralrats der Juden, Josef Schuster.

Bis zum 30. Dezember wird dann jeden Tag mit Einbruch der Dunkelheit eine weitere Kerze an dem achtarmigen Chanukka-Leuchter entzündet. Eine neunte Kerze in der Mitte dient dem täglichen Anzünden der anderen Lichter. Neben dem Leuchter am Brandenburger Tor stehen weitere 21 im ganzen Stadtgebiet.

"Triumph des Lichtes über die Dunkelheit"

"Gerade heute, 75 Jahre nach der Auschwitz Befreiung, ist es besonders wichtig, den Triumph des Lichtes über die Dunkelheit, der Demokratie über die Tyrannei hervorzuheben", erklärte der Berliner Chabad-Vorsitzende Rabbiner Yehuda Teichtal: "Zusammen mit einer Holocaust-Überlebenden, Frau Friedländer, und einem jüdischen Kind werden wir die Vergangenheit ehren und die helle Zukunft feiern."

Mit dem Lichterfest Chanukka feiern Juden den Sieg der Makkabäer über die syrischen Armeen im Jahr 164 vor Christus und die Wiedereinweihung des Jerusalemer Tempels. Weil damals das ewige Licht im Tempel wie durch ein Wunder acht Tage lang gebrannt haben soll, wird an dem Leuchter jeden Tag eine weitere Kerze angezündet.

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Leser-Kommentare öffnen

ellybe, 14. Dezember 2019, 9:03 Uhr


Nimmt von offiziell evangelisch-kirchlicher Seite auch jemand oder niemand an der Aktion teil? Als Bischof, oder dessen Vertreter/in? Wäre so etwas möglich (erwünscht) oder nicht?
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