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Bibelarbeit von Armin Laschet beim Kirchentag in Dortmund Foto: epd-Bild
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Laschet mahnt zu Wachsamkeit gegen Rechtsextremismus

20. Juni 2019

Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat angesichts rechtsextremistischer Gefahren an die Verbindlichkeit des Grundgesetzes erinnert.

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Bibelarbeit von Armin Laschet beim Kirchentag in Dortmund Foto: epd-Bild

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Dortmund (epd). "Es gibt Werte, die stehen fest, die muss man nicht diskutieren", sagte Laschet am Donnerstag auf dem evangelischen Kirchentag in Dortmund. Aktuell gebe es in Deutschland allerdings Menschen, die grundlegende Werte des Zusammenlebens wie die Menschenwürde wieder infrage stellten. Sie wollten Grenzen schließen und riefen zu Nationalismus auf.

Gegen solche Tendenzen müsse man standhaft bleiben, selbst für den Fall, dass es die Mehrheitsgesellschaft nicht tue, sagte Laschet. Die aktuelle Zeit bezeichnete er unter anderem mit Blick auf den Mord am Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke als besonders fragil. Er schloss die Möglichkeit, dass ein Netzwerk hinter der Tat steht - ähnlich wie bei der NSU-Mordserie -, nicht aus, mahnte aber, auf den Staat und das Grundgesetz zu vertrauen.

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Leser-Kommentare öffnen

Matthäus53, 20. Juni 2019, 16:17 Uhr


Ich bin der klaren Auffassung , daß solch ein polit. gesinnter Mord wie in Kassel das Potential der einzelnen örtl. Kripo oder des hess. LKA deutlich überschreitet und jetzt der Verfassungsschutz aufzeigen kann, daß er sein Geld auch Wert ist. Auch sollte die Kirche nicht vergessen zu betonen,
daß die "Untertanen" grundsätzlich auch der staatl. Gewalt gehorchen müssen, von Steuer zahlen , bis hin zum Gewaltmonopol ! ( Mt.22, 17-22; Römer 13, 1-7 ).
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Ulrich Keßler, 21. Juni 2019, 16:29 Uhr


\'Auf den Staat vertrauen\' kann man wohl kaum, sondern nur auf solche Menschen, die den demokratischen Rechtsstaat als Aufgabe ernst nehmen und deshalb energisch genug vorgehen gegen seine Feinde, sei es von ultra links, sei es von ultra rechts. Daran mangelt es nach meinem Eindruck aber gerade beim Richterstand wie beim Verfassungsschutz, bei denen ich nach wie vor das Gefühl habe, dass sie mehr als nur (zu) rechtslastig sind.
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