hg
Bild vergrößern
Projekt für Kinder in der Flüchtlingsunterkunft "Am Funkturm" in Essen Foto: epd-Bild
Buchtipp

Vio Mütter
Der Notfall namens Jesus

zur Detailseite

Anzeige

Kommunen brauchen mehr Unterstützung

2. Januar 2017

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund fordert von Bund und Ländern langfristig mehr Hilfen für die Integration von Flüchtlingen.

Bild vergrößern
Projekt für Kinder in der Flüchtlingsunterkunft "Am Funkturm" in Essen Foto: epd-Bild

Anzeige

Berlin (epd). Man brauche ein verlässliches Konzept und Geld vor allem für die Bildung der geflüchteten jungen Menschen, sagte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Gerd Landsberg, am Montag in Berlin. Die Integration dieser Menschen sei eine der zentralsten Herausforderungen der kommenden Jahre und Jahrzehnte.

Landsberg verwies in diesem Zusammenhang auf vier Bereiche, um die sich vor allem die Kommunen kümmern müssen. Dazu zählen Wohnraum, Sprachkurse, Ausbildung und Arbeit. Mit Blick auf die Sprach- und Integrationskurse schlagen die Kommunen vor, Flüchtlinge konkret den Angeboten zuzuweisen.

Dauerhafte Regelungen finden

Dort sei der Bund gefordert, flächendeckend mehr Angebote zu schaffen, sagte Landsberg: "Der derzeitige Zustand, dass Flüchtlinge bis zu einem halben Jahr auf einen Platz warten müssen, muss beendet werden."

Landsberg begrüßte erneut die Zusagen des Bundes, die Kosten für die Unterkunft für anerkannte Asylbewerber für drei Jahre vollständig zu übernehmen. Hinzu kommt bis 2018 eine jährliche Integrationspauschale von zwei Milliarden Euro pro Jahr für die Länder. Allerdings betonte Landsberg, dass darüber hinaus eine dauerhafte Anschlussregelung gefunden werden müsse.

Per E-Mail empfehlen