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Rucksäcke der Klimapilger in der evangelischen Lukaskirche in Bonn im September 2018 Foto: epd-Bild
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Klimapilger erreichen Kattowitz

7. Dezember 2018

Nach 90 Tagen und 1.770 gelaufenen Kilometern haben die deutsch-polnischen Klimapilger ihr Ziel erreicht. Am Freitagnachmittag trafen die Aktivisten im polnischen Kattowitz ein, wo derzeit die Weltklimakonferenz COP24 stattfindet, wie eine Sprecherin dem epd sagte.

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Rucksäcke der Klimapilger in der evangelischen Lukaskirche in Bonn im September 2018 Foto: epd-Bild

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Berlin (epd). Die Pilger wollen mit ihrem Marsch der Forderung nach einem verbindlichen Regelwerk zur Umsetzung des Pariser Welt-Klimaabkommens von 2015 verleihen. Es zielt auf die Begrenzung der Erderwärmung, den Ausstieg aus der Kohleverstromung und mehr Gerechtigkeit beim Umgang mit den Auswirkungen der Klimaveränderungen.

Besuch im Hambacher Forst

Ende November hatten mehrere Klimapilger in Berlin ihren Forderungskatalog an Vertreter der Bundesregierung und der Kohlekommission übergeben. Bereits seit September pilgerten Vertreter von Umweltverbänden, Kirchengemeinden und anderen Organisationen etappenweise die fast 1.800 Kilometer lange Route. Die Aktion wurde von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und der katholischen Deutschen Bischofskonferenz sowie einem ökumenischen Bündnis aus 40 Organisationen, Initiativen und Unternehmen unterstützt. Dazu zählen auch die Hilfswerke "Brot für die Welt" und Misereor sowie das Kindermissionswerk "Die Sternsinger".

Der Klimapilgerweg war ursprünglich im September in Bonn gestartet, führte den Angaben zufolge über 78 Stationen, unter anderem über Düsseldorf, Hannover, Braunschweig, Halle, Leipzig, Dresden, Cottbus, Potsdam und Berlin. Die Pilgerinnen und Pilger besuchten dabei auch die drei großen deutschen Braunkohlegebiete, den Hambacher Forst, Pödelwitz bei Leipzig sowie die Lausitz. Unterwegs warben sie mit Aktionstagen und weiteren Veranstaltungen für die Forderungen des Klimapilgerwegs. Am Sonntag planen die deutsch-polnischen Klimapilger in Kattowitz einen großen ökumenischen Abschlussgottesdienst gemeinsam mit Klimapilgern aus weiteren Ländern.

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Leser-Kommentare öffnen

Matthäus53, 8. Dezember 2018, 14:09 Uhr


Ein bescheidenes aber doch sehr menschliches gutes Zeichen dieser Umweltklima - Pilgerweg. Dieser muß aber noch mehr ausgebaut werden, ähnlich wie die Wanderwege die an den vielen tausenden Wegkreuzen durch Deutschland führen. Ein Gutes Beispiel wären hier die gut sichtbar bundesweit aufgestellten modernen Windkraftanlagen. Durch Ihre großen weit über 100 m hohen Masten und ihren drei modernen Flügeln, die heute Rotorblätter genannt werden, stellen sie zeitgemäße, alternative Wegekreuze dar. Mit Ihren hohen Masten weisen sie zum Himmel, zu Gott hin , der alles von der Sonne sowie Wind und Wasser geschaffen hat. Wer dann am Wochenende oder im Urlaub etwas für die Gesundheit oder die Umwelt tun will läßt das Auto stehen und wandert oder fährt mit dem Fahrrad entlang der Windkraftanlagen und Windparks , wo man letztendlich den Windhauch Gottes kostenlos und in pur, zu spüren bekommt.
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Alwite, 15. Dezember 2018, 11:02 Uhr


https://www.youtube.com/watch?v=DESb9Hc_QQU

Inzwischen gehen auch Schüler demonstrieren und eine 15 jährige Schwedin hielt eine beeindruckende Rede auf der Weltklimakonferenz, das lässt doch hoffen.

- Und was Prof. Ulrich Walter dazu meint:

https://www.youtube.com/watch?v=vY6NQY788hk
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