hg
Bild vergrößern
150 afrikanische Flüchtlinge sitzen in einem Schlauboot, das vor der libyschen Küste im Mittelmeer treibt (Archiv). Foto: epd-Bild
Buchtipp

Hans Möhler (Hg.)
Wie jeder die Welt verbessern kann
Mit kleinen Schritten für die Zukunft

zur Detailseite
Buchtipp

Vio Mütter
Der Notfall namens Jesus

zur Detailseite

Anzeige

Kirchenführer für sichere Wege nach Europa

4. Dezember 2018

Humanitäre Visa, Neuansiedlungen und Maßnahmen für Arbeitsmigration - Europäische Kirchen haben sich in ihrer Weihnachtsbotschaft für legale Einreisewege ausgesprochen.

Bild vergrößern
150 afrikanische Flüchtlinge sitzen in einem Schlauboot, das vor der libyschen Küste im Mittelmeer treibt (Archiv). Foto: epd-Bild

Anzeige

Brüssel (epd). Kirchenführer verschiedener Konfessionen und Nationalitäten haben sich für sichere Wege nach Europa ausgesprochen. Dazu zählten humanitäre Visa, Neuansiedlungen und realistische Maßnahmen für die Arbeitsmigration, heißt es in einer am Dienstag in Brüssel veröffentlichten Weihnachtsbotschaft, die von der Konferenz Europäischer Kirchen (KEK) und der Kommission der Kirchen für Migranten in Europa (CCME) initiiert wurde.

Zu den Unterzeichnern gehören der Generalsekretär des Weltkirchenrates Olav Fykse Tveit, der orthodoxe Metropolit Cleopas im Namen des Ökumenischen Patriarchen Bartholomäus und der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm. Weitere Unterzeichner kommen unter anderem aus Österreich, Tschechien, Rumänien, Estland, Großbritannien und Italien.

Schutz in den Herkunftsregionen bleibt wichtig

Es sei inakzeptabel, dass das sogenannte Migrationsmanagement zu Situationen führe, in denen "der massive Verlust menschlichen Lebens auf dem Weg nach Europa normal geworden ist", heißt es in der Botschaft. Zwar bleibe der Schutz in den Herkunftsregionen von Migranten und Flüchtlingen wichtig. "Solange aber Gründe für Migration existieren, sollte Europa seine Verpflichtung zu Aufnahme und Schutz akzeptieren - als eine der reichsten und am stärksten entwickelten Regionen der Welt."

Die religiösen Persönlichkeiten verweisen auf das Beispiel Jesu. "Wenn wir Christus in der Gestalt des Fremden erkennen, beginnen wir dem Göttlichen im anderen zu begegnen." Jesus sei als Kind selbst Flüchtling in Ägypten gewesen und habe sich später mit Flüchtlingen und Unterdrückten identifiziert, heißt es in der Weihnachtsbotschaft.

0

Leser-Kommentare öffnen

Bitte melden Sie sich erst an, um einen Kommentar zu verfassen
zum Login
Buchtipp
Buchtipp

Vio Mütter
Der Notfall namens Jesus

zur Detailseite
Buchtipp

Hans Möhler (Hg.)
Wie jeder die Welt verbessern kann
Mit kleinen Schritten für die Zukunft

zur Detailseite
Buchtipp

Vio Mütter
Der Notfall namens Jesus

zur Detailseite
Per E-Mail empfehlen