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Kirchen wollen Teil der Osterkollekten für Notre-Dame spenden

17. April 2019

Die beiden großen Kirchen in Berlin und Brandenburg wollen mit der Spende ein Zeichen der Verbundenheit und Solidarität mit den katholischen Christen in Frankreich setzen.

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Berlin (epd). Die beiden großen Kirchen in Berlin und Brandenburg wollen einen Teil ihrer Osterkollekte für den Wiederaufbau der Pariser Kathedrale Notre-Dame spenden. Damit solle ein Zeichen der Verbundenheit und Solidarität mit den katholischen Christen in Frankreich gesetzt werden, teilten die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) und das Erzbistum Berlin am Mittwoch in der Bundeshauptstadt mit.

Der verheerende Brand der Kathedrale Notre-Dame am Montag bewege viele Menschen, hieß es. Sie wollten ihre Verbundenheit mit Paris und mit denen, die sich auf die Feier der Kar- und Ostertage in diesem beeindruckenden Gotteshaus eingestellt haben, zum Ausdruck bringen - ganz besonders in Berlin, der Partnerstadt von Paris.

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Leser-Kommentare öffnen

Schallblech, 18. April 2019, 8:59 Uhr


Es ist ja gut und richtig, wenn Notre Dame wieder aufgebaut wird, und es ist schön, daß in der ganzen Welt Solidarität gezeigt wird. Auch ich war sehr betroffen von der Nachricht über den Brand. Trotzdem grummelt in mir die Frage: wo ist die Solidarität, wo sind die Pinaults und Arnaults dieser Welt, wenn es um MENSCHEN geht? Notleidende Menschen im Jemen, in Mosambik, in... in...
Falls in unserem Presbyterium ein Vorschlag für die nächste Freie Kollekte "Notre Dame" heißt, werde ich dagegen stimmen. Unser Scherflein soll Menschen zugute kommen.
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Erika Moers, 18. April 2019, 12:43 Uhr


Lassen wir doch einfach nur dieses im Artikel beschriebene gute Zeichen von Solidarität stehen; ich habe Achtung davor.
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Alwite, 1. Mai 2019, 12:26 Uhr


Symbol oder Mensch, die Verbundenheit und Solidarität christlichen Handelns hat Vielfalt. Schließt eines das andere wirklich aus, brauchen wir nicht beides?
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ellybe, 4. Mai 2019, 16:47 Uhr


Wie lässt doch unser lieber Herr Jesus in seinem Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg dessen Eigentümer am Ende sagen:
"Habe ich nicht Macht zu tun, was ich will, mit dem, was mein ist?"
Darf nicht jeder mit dem, was ihm gehört, Gutes tun, so oft und so viel und auf welche Weise er will? - Abgesehen davon:
1. "Der Mensch lebt nicht vom Brot allein...". Es sei denn, wir glauben:
"Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral."
2. "Wie lieb sind mir deine Wohnungen, HERR Zebaoth! Meine Seele verlangt und sehnt sich nach den Vorhöfen des HERRN; mein Leib und Seele freuen sich in dem lebendigen Gott. Der Vogel hat ein Haus gefunden und die Schwalbe ein Nest für ihre Jungen - deine Altäre, HERR Zebaoth, mein König und mein Gott. Wohl denen, die in deinem Hause wohnen; die loben dich immerdar."
3. Woher wissen die Kritiker der Pinaults und Arnaults usw., dass diese NICHT und wieviel sie vielleicht von ihrem Reichtum für soziale Zwecke spenden bzw. schon gespendet haben, ohne es an die große Glocke zu hängen? Also: Warum beschämt man sie?
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