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Ein Zimmer im Dresdner "Historischen Grünen Gewölbe" (Archivbild) Foto: epd-Bild
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Juwelendiebstahl: Fahnder stellen Einbruch in Grünes Gewölbe nach

3. Dezember 2019

Rund eine Woche nach dem spektakulären Kunstdiebstahl aus dem Grünen Gewölbe in Dresden dauern die Ermittlungen an. Bislang hat die Polizei noch keine konkrete Spur.

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Ein Zimmer im Dresdner "Historischen Grünen Gewölbe" (Archivbild) Foto: epd-Bild

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Dresden (epd). Nach dem spektakulären Kunstdiebstahl aus dem Grünen Gewölbe in Dresden hat die Polizei offenbar noch keine konkrete Spur zu den Tätern. Die Ermittlungen dauerten an und würden "noch einige Zeit in Anspruch nehmen", teilte die Polizeidirektion Dresden am Dienstag mit. Am 25. November hatten Unbekannte aus der historischen Schatzkammer Sachsens im Residenzschloss Teile der königlichen Juwelen gestohlen. Das Historische Grüne Gewölbe gehört zu den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Es ist seit dem Diebstahl geschlossen.

Der Ablauf des Einbruchs in das Museum sei nachgestellt worden, hieß es. Die Fahnder hätten dabei am Montag zur gleichen Uhrzeit wie am Tattag die äußere Sicherung überwunden, um bis an das Schlossfenster zu gelangen. Gleichzeitig seien von der Staatsanwaltschaft und der Polizei die Abläufe in der Sicherheitszentrale sowie die technischen Abläufe innerhalb des Museums geprüft worden.

Bisher 516 Hinweise eingegangen

Auf einem Überwachungsvideo sind laut Polizei zwei Täter zu sehen. Sie zerschlugen eine Vitrine mit einer Axt und stahlen mehrere Juwelen. Die Kriminalpolizei geht jedoch von mindestens vier Tätern aus.

Das umfangreiche Videomaterial der Überwachungskameras werde derzeit in der Hochschule Mittweida analysiert. Dabei soll durch technische Lösungen dessen Qualität verbessert werden, wie die Polizei mitteilte. Zur Tat sind den Angaben zufolge bisher 516 Hinweise eingegangen. Die Polizei hat eine Belohnung in Höhe von 500.000 Euro für Hinweise zur Straftat und zu den Tätern ausgelobt.

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