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"Kapelle der Versöhnung" in Berlin Foto: epd-Bild
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Interreligiöses Friedensgebet zum Mauerfalljubiläum

7. November 2019

Mit einem interreligiösen Friedensgebet ist am Donnerstag in Berlin an die friedliche Revolution in der DDR und den Mauerfall vor 30 Jahren erinnert worden.

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"Kapelle der Versöhnung" in Berlin Foto: epd-Bild

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Berlin (epd). Dazu versammelten sich Vertreter aus zehn unterschiedlichen Religionsgruppen - darunter Christen, Juden und Muslime - in der Kapelle der Versöhnung, die sich auf dem Gebiet des ehemaligen Todesstreifens an der Bernauer Straße befindet. An dem Friedensgebet beteiligten sich auch das Drei-Religionen-Haus "House of One" sowie das Berliner Forum der Religionen, zu dem unter anderen Buddhisten, Hinduisten und Sikhs gehören.

"House of One"-Pfarrer Gregor Hohberg erinnerte an die Rolle der Kirchen in Ostdeutschland 1989. Damals hätten sich unzählige Menschen "egal ob gläubig oder religionslos" in den Kirchen versammelt, um politische Veränderungen in der DDR zu fordern. Als im ganzen Land dafür Hunderttausende auf den Straßen demonstrierten, "fiel die Mauer zusammen, als wäre sie nie ein Todeswerk gewesen", sagte Hohberg. Zugleich betonte der Theologe, dass jede Zeit Menschen brauche, "die gemeinsam einstehen für ein friedliches Miteinander von ganz unterschiedlichen Menschen in unserem Land".

"Mauern in den Köpfen niederreißen"

Die jüdische Kantorin Esther Hirsch sagte, dass erst seit dem Mauerfall jüdisches Leben in Berlin wieder deutlich sichtbar sei. Imam Osman Örs rief dazu auf, auch heute "Mauern in den Köpfen niederzureißen oder zu verhindern, dass sie aufkommen".

Der Pfarrer der Versöhnungsgemeinde, Thomas Jeutner, erinnerte zudem an Menschen, die heute auf der Flucht sind und versuchen, Mauern zu überwinden. Ihnen müsse Schutz gewährt werden, betonte Jeutner.

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Leser-Kommentare öffnen

Matthäus53, 10. November 2019, 13:26 Uhr


Das interreligiöse Friedensgebet mit 10 verschiedenen Religionsvertretern zum 30 jährigen Mauerfall Gedenken war ein würdiger Erinnerungs - und Gedenkgottesdienst der allein nur auf Berlin und die Todes-Mauer bezogen , leider viel zu wenig war ! Allein dieser hier abgedruckte kurze knackige Bericht muß auch samt Pressefotos an die Presseorgane in den derzeitigen Ost -Krisengebieten nebst GUS, Afrika (Mali, Irak, Tunesien , Burundi, Somalia usw. ) und sogar bis nach Südamerika dringends gesendet werden.
Die Macher und Ideengeber des Friedesgebetes müssen in Zusammenarbeit mit der UNO , den KIrchen und religiösen Gruppen diese Idee als Friedens Botschaft und kopierbare Veranstaltung zur Wiederholung auch für andere Krisenherde unserer Welt über die UNO kostenlos überall anbieten, wo es brennt und Menschen samt Ihrer Länder gefährdet sind.
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