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Internationaler Appell für Waffenstillstand in Aleppo

7. Dezember 2016

Mit einem eindringlichen Appell haben sich Deutschland und weitere westliche Staaten für einen sofortigen Waffenstillstand im syrischen Aleppo stark gemacht.

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Berlin (epd). "Eine humanitäre Katastrophe spielt sich vor unseren Augen ab", heißt es in einer am Mittwoch veröffentlichten gemeinsamen Erklärung der Staats- und Regierungschefs von Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Kanada und den USA. Man verurteile aufs Schärfste die Angriffe des syrischen Regimes auf zivile und medizinische Einrichtungen sowie den Einsatz von Fassbomben und chemischen Waffen. "Über 200.000 Zivilisten sind im Ostteil Aleppos von jeglicher Versorgung mit Nahrungsmitteln und Medizin abgeschnitten", hieß es weiter. Die Bilder sterbender Kinder seien herzzerreißend.

Die Staats- und Regierungschefs forderten das syrische Regime auf, den Vereinten Nationen Zugang zu den Menschen in Ost-Aleppo zu gewähren. Sie appellierten an Russland und den Iran, ihren Einfluss auszuüben, damit die "schreckliche Situation in Aleppo" beendet werden könne.

Berichten über Kriegsverbrechen nachgehen

Zudem soll Berichten über Kriegsverbrechen in Syrien dringend nachgegangen werden. Man sei bereit, zusätzliche restriktive Maßnahmen gegen Einzelpersonen oder Institutionen, die für das syrische Regime oder in dessen Namen handelten, in Betracht zu ziehen. Russland und China blockieren derzeit eine UN-Resolution für eine Feuerpause.

Vor der russischen Botschaft in Berlin protestierten indes prominente Schriftsteller und Intellektuelle. Sie warfen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin vor, in der nordsyrischen Stadt einen "Vernichtungskrieg" gegen die Zivilbevölkerung zu führen. Die Welt schaue dem Krieg "entsetzt und tatenlos" zu.

Mehr als 250 Prominente aus rund 50 Ländern haben unter dem Titel "Schluss mit dem Massenmord in Aleppo" einen Aufruf gegen die russische Syrienpolitik unterschrieben, unter ihnen der Liedermacher Wolf Biermann und Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller. Initiiert wurde der Aufruf vom internationalen Literaturfestival Berlins.

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