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Frankfurter Schirn präsentiert abstrakte Expressionistin Lee Krasner

10. Oktober 2019

Die Frankfurter Schirn zeigt Gemälde, Collagen, Zeichnungen sowie Fotografien und Filmaufnahmen der abstrakten Expressionistin Lee Krasner.

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Frankfurt a.M. (epd). Die Schirn-Kunsthalle in Frankfurt am Main präsentiert von Freitag an bis zum 12. Januar kommenden Jahres 68 Hauptwerke der abstrakten Expressionistin Lee Krasner (1908-1984). Sie sei eine der wichtigsten Malerinnen der US-amerikanischen Nachkriegsmoderne, dennoch habe ihr Werk lange nicht die verdiente Aufmerksamkeit erfahren, sagte Schirn-Direktor Philipp Demandt am Donnerstag. In der Ausstellung seien Gemälde, Collagen, Zeichnungen sowie Fotografien und Filmaufnahmen versammelt. Die Retrospektive sei die erste in Europa nach mehr als 50 Jahren.

Neue Ausdrucksformen entwickelt

Lee Krasner habe bereits zu ihrer High-School-Zeit Kunstunterricht genommen und sich in den 1940er Jahren neben Künstlern wie Mark Rothko oder Jackson Pollock in der neuen Kunstrichtung des abstrakten Expressionismus bewegt, erläuterte Demandt. Dieser habe nach dem Zweiten Weltkrieg nach einer neuen Bildsprache gesucht. Lange habe die Künstlerin im Schatten ihres Ehemannes Jackson Pollock gestanden. Nach dessen Tod 1956 habe Krasner einen neuen Stil entwickelt. Erstmals habe sie auf sehr großen, nicht aufgezogenen Leinwänden gezeichnet, woraus einige ihrer bedeutendsten Werke wie "Polar Stampede" (1960) und "Another Storm" (1963) entstanden seien.

Mehr als 50 Jahre lang, von den 1920er bis in die 1970er Jahre, sei die Künstlerin aktiv gewesen, erläuterten die Kuratorinnen Eleanor Nairne und Ilka Voermann. Die Schirn zeige Werke aus allen Epochen. Krasner habe in Zyklen gearbeitet und aus ihren früheren Arbeiten immer wieder neue Ausdrucksformen entwickelt. So habe sie durch eine Collagetechnik zerrissene Zeichnungen und ältere Werke zu neuen Kompositionen geformt. Die Schau kann bis zum 12. Januar 2020 besichtigt werden.

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