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Die Künstlerin Maret Anne Sara vor ihrer Installation "Lassos von Sami-Rentierhirten" Foto: epd-Bild
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Frankfurter Kunstmuseum wird zum «House of Norway»

9. Oktober 2019

Kunst, Design, Kunsthandwerk und Architektur aus Norwegen: Das Frankfurter Museum Angewandte Kunst widmet sich in einer Austellung dem diesjährigen Ehrengastland der Buchmesse.

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Die Künstlerin Maret Anne Sara vor ihrer Installation "Lassos von Sami-Rentierhirten" Foto: epd-Bild

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Frankfurt a.M. (epd). Das Frankfurter Museum Angewandte Kunst widmet sich von diesem Freitag an dem diesjährigen Ehrengastland der Buchmesse, Norwegen. Als "House auf Norway" sollten auf der gesamten Ausstellungsfläche herausragende Positionen aus Kunst, Design, Kunsthandwerk und Architektur Norwegens präsentiert werden, sagte Direktor Matthias Wagner K am Mittwoch. Bis zum 26. Januar seien insgesamt 250 Werke zu sehen, darunter auch 24 Kurzfilme.

Ein Highlight der Schau bilden den Angaben zufolge noch nie gezeigte Zeichnungen und Gedichte von Edvard Munch (1863-1944). Zu entdecken gebe es außerdem Werke von zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern wie Frank Ekeberg, Per Heimly oder Ingrid Torvund.

Einblicke in die Kultur der Samen

Einblicke in die Kunst und Kultur der indigen Volksgruppe der Samen geben Künstler wie Jørn Are Keskitalo, Britta Marakatt-Labba oder Máret Ánne Sara sowie ein Gastspiel des Sámi National Theatre Beaivváš. Begegnen wird man laut Wagner K auch wichtigen norwegischen Gestalterinnen und Gestaltern wie Regine Juhls, Torbjørn Kvasbø, Peter Opsvik, Grete Prytz Kittelsen und Tone Vigeland. Auch Beispiele aus der Architektur, etwa von Sverre Fehn oder Joar Nango, aus dem Social Design, der Mode und der nordischen Küche werden vorgestellt.

Die von dem Direktor der Frankfurter Museums kuratierte Ausstellung sei drei Jahre lang vorbereitet worden, sagte der Leiter des norwegischen Gastlandauftritts, Halldor Gudmundsson. Sie biete eine "einzigartige Gelegenheit, norwegische Kunst, Kultur und Lebensart einem internationalen Publikum vorzustellen".

Die Schau wird unter anderem gefördert von der Vermarktungsorganisation Norla (Norwegian Literature Abroad), dem Reiseportal "Visit Norway" und dem Möbelproduzenten Vestre. Kooperationspartner sind etwa das Munch-Museum in Oslo, das Nordnorsk Kunstmuseum in Tromsø, das Sámi Center for Contemporary Art in Karasjok und das Nordenfjeldske Kunstindustriemuseum in Trondheim. Das Begleitprogramm wird von der Frankfurter Stiftung Polytechnische Gesellschaft unterstützt.

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