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Heinrich Bedford-Strohm (rechts) und Leoluca Orlando beim Kirchentag im Juni in Dortmund Foto: epd-Bild
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Evangelische Kirche sammelt Spenden für Flüchtlings-Rettungsschiff

3. Dezember 2019

Die Evangelische Kirche in Deutschland will bei der Seenotrettung im Mittelmeer konkret handeln. "Wenn Menschen in Not sind, muss geholfen werden", sagte der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm.

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Heinrich Bedford-Strohm (rechts) und Leoluca Orlando beim Kirchentag im Juni in Dortmund Foto: epd-Bild

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Hamburg (epd). Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) hat mit dem Bündnis "United 4 Rescue" eine Spendensammlung für ein Seenotrettungsschiff gestartet, das Flüchtlinge im Mittelmeer aufnehmen soll. "Wenn Menschen in Not sind, muss geholfen werden", sagte der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, am Dienstag in Hamburg. Es sei "ein Bekenntnis zur Mitmenschlichkeit". Unter dem Hashtag #WirschickeneinSchiff werden auch online Spenden gesammelt.

Livestream zum Seenotrettungsschiff "Alan Kurdi"

"United 4 Rescue - Gemeinsam Retten!" ist ein Bündnis aus Kirchen, Kommunen, Vereinen und Initiativen. Es kritisiert die Kriminalisierung der Seenotrettung fordert faire Asylverfahren. Ein Trägerverein wurde Mitte November gegründet. Im September hatte die EKD bekanntgegeben, dass sie zusammen mit einem Verein die Seenotrettungsorganisation "Sea-Watch" beauftragen möchte, ein Schiff ins Mittelmeer zu schicken. Der Beschluss geht auf eine Initiative des evangelischen Kirchentags im Juni zurück.

Während der Pressekonferenz in Hamburg wurde ein Livestream zum Seenotrettungsschiff "Alan Kurdi" auf dem Mittelmeer geschaltet. Das Schiff konnte bislang weder in Italien noch auf Malta anlanden. 61 Flüchtlinge befanden sich am Dienstagmittag nach Angaben einer Sprecherin an Bord, darunter 21 Minderjährige. Der gesundheitliche Zustand der Flüchtlinge sei schlecht: "Die kippen uns hier reihenweise um", sagte sie.

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