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Evangelische Kirche startet Hackathon für Zukunftsideen

1. April 2020

Erstmals ruft die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) zu einem Hackathon auf, um deutschlandweit Ideen für die Zukunft des Gemeindelebens zu entwickeln.

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Hannover (epd). "Wir wollen mutig und innovativ an Ideen arbeiten wie Glaube, Gemeinde und Gemeinschaft vor Ort - egal ob analog oder digital - gelebt werden kann", sagte Mitinitiatorin Anna Heinrich am Mittwoch laut Mitteilung der EKD.

Der Begriff "Hackathon" ist eine Wortneuschöpfung und setzt sich aus dem englischen Begriff "Hack" (deutsch: Kniff) und "Marathon" zusammen. Bei Hackathons verabreden sich interessierte Nutzer im Internet, um gemeinsamen online an Lösungen, Ideen und Konzepten für Probleme und Herausforderungen zu arbeiten. Der Hackathon der EKD findet vom 3. bis 5. April unter dem Hashtag #glaubengemeinsam statt.

Ideenwettbewerb im Internet

Ziel sei es, dass nach 48 Stunden möglichst vielfältige Ergebnisse rund um #glaubengemeinsam entwickelt worden sind. "Alles ist möglich von einer Ideenskizze, einem neuen Projekt deiner Gruppe vor Ort bis hin zu einer fertig programmierten Plattform", sagte Heinrich, die Jugenddelegierte in der EKD-Synode ist. Der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm lud Interessierte per Youtube-Video zu dem Ideenwettbewerb im Internet ein.

Vielen falle derzeit wegen der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie das Dach auf den Kopf, das sei eine gute Möglichkeit, sich am Hackathon zu beteiligen, sagte er in der Videobotschaft. Auch die Landesbischöfin der Nordkirche, Kristina Kühnbaum-Schmidt, rief am Mittwoch Interessierte auf Twitter zur Teilnahme auf.

Der Hackathon wird veranstaltet von den Jugenddelegierten in der EKD-Synode in Kooperation mit der Evangelischen Arbeitsstelle für missionarische Kirchenentwicklung und diakonische Profilbildung (midi), dem Fresh X Netzwerk e. V., dem Bistum Hildesheim und dem Barcamp Kirche Online. Unterstützt wird der Hackathon von den evangelischen Landeskirchen.

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Leser-Kommentare öffnen

ellybe, 1. April 2020, 23:05 Uhr


Ich glaub, es "hackt"! Früher sage man "Ideenbörse" - und jeder konnte es verstehen. Jetzt muss ich immer wieder erst eine Suchmeldung im Internet starten: "Was ist ein....?" Wenn Sprache nicht nur der Verständigung dient/dienen soll, sondern auch Heimat ist, geht mir beides immer mehr verloren. Und ausgerechnet Kirche trägt dazu bei.
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