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Katholische Hofkirche (li.) Residenzschloss (re.) in Dresden Foto: epd-Bild
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Dresdner Kunstsammlungen präsentieren «Rembrandts Strich»

13. Juni 2019

Im Residenzschloss sind rund 100 Werke des niederländischen Malers Rembrandt van Rijn zu sehen, darunter Leihgaben aus Paris, Amsterdam und London.

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Katholische Hofkirche (li.) Residenzschloss (re.) in Dresden Foto: epd-Bild

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Dresden (epd). Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) widmen dem niederländischen Maler Rembrandt van Rijn (1606-1669) von Freitag an eine umfangreiche Ausstellung. Präsentiert werden im Residenzschloss rund 100 Werke aus allen Schaffensperioden des Künstlers und etwa 50 Radierungen und Zeichnungen von Schülern seiner Werkstatt, sagte die Direktorin des Kupferstich-Kabinetts der SKD und Kuratorin, Stephanie Buck, am Donnerstag in Dresden. Auch Werke, die von Rembrandt inspiriert wurden, seien zu sehen. Anlass der Ausstellung "Rembrandts Strich" ist der Todestag des Künstlers, der sich am 4. Oktober zum 350. Mal jährt.

Die Dresdner Kunstsammlungen bewahren Buck zufolge mit mehr als 300 Blättern fast das komplette grafische Werk Rembrandts sowie einige seiner Gemälde auf. Die Ausstellung des Kupferstich-Kabinetts konzentriere sich auf den Grafiker und Zeichner Rembrandt. Sie werfe zudem einen Blick auf den Künstler, der andere Maler bis heute zur Auseinandersetzung anrege, hieß es.

Mit leichter Hand

Zu sehen sind auch zahlreiche Selbstbildnisse Rembrandts und Studien von seiner Ehefrau Saskia van Uylenburgh. Die Ausstellung öffne den Blick auf einen der innovativsten und unkonventionellsten Künstler aller Zeiten, sagte Buck. Mit leichter Hand, fast spielerisch, doch voller Energie, habe er sämtliche Konventionen gesprengt. Der Strich stehe dabei für Rembrandts markante Handschrift.

Neben dem eigenen Bestand kommen für die Ausstellung wertvolle Leihgaben unter anderem aus dem Louvre in Paris, dem Rijksmuseum in Amsterdam und der Courtauld Gallery in London sowie dem Kupferstich-Kabinett in Berlin. "Rembrandts Strich" ist bis Mitte September zu sehen und steht unter der Schirmherrschaft des Botschafters des Königreichs der Niederlande in Deutschland, Wepke Kingma.

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