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Der Film "Papst Franziskus ? Ein Mann seines Wortes" kommt in die Kinos
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Diese Woche neu im Kino

14. Juni 2018

Vier interessante neue Filme im Kino - ausgewählt von der Redaktion von epd Film.

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Der Film "Papst Franziskus ? Ein Mann seines Wortes" kommt in die Kinos

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Frankfurt a.M. (epd).

Hereditary – Das Vermächtnis

Nachdem die Künstlerin Annie das Begräbnis ihrer Mutter hinter sich gebracht hat, kommt schnell der Eindruck auf, dass die herrschsüchtige Frau das Diesseits nicht wirklich verlassen hat. Annie und ihre Familie, vor allem der Sohn Peter und die jüngere Tochter Charlie, erfahren subtile Irritationen der Wahrnehmung. Nach einer verstörenden Wendung bricht sich sich der wahre Horror mit fortlaufender Spieldauer effektiv Bahn. Ari Asters vielversprechendes Spielfilm-Debüt benutzt recht konventionelle Genremotive wie Okkultismus oder Tiersymbolik, inszeniert sie aber in einer klaren, eigenen Handschrift.

Regie und Buch: Ari Aster. Mit: Toni Collette, Gabriel Byrne, Alex Wolff, Ann Dowd, Milly Shapiro. Länge: 123 Minuten. FSK: ab 16 Jahren. USA 2018.

Papst Franziskus – Ein Mann seines Wortes

Star-Regisseur Wim Wenders folgt in seinem neuen Dokumentarfilm Papst Franziskus auf seinen Reisen um die Welt. Gepaart mit Interviewpassagen, in denen der Papst sich direkt an die Kamera und damit die Zuschauer wendet, vermittelt der Film einen Eindruck von der Arbeit und dem "Programm" des Oberhauptes der katholischen Kirche. Zentral sind hier vor allem seine progressiven Ideen und Reformbestrebungen innerhalb der eigenen kirchlichen Institution und seine konsequente ethisch-politische Einstellung.

Regie und Buch: Wim Wenders. Länge: 96 Minuten. FSK: ohne Altersbeschränkung. Italien/Schweiz/Deutschland/Frankreich 2018.

Muhi

Der Junge Muhammad, kurz Muhi, ist der Sohn eines palästinensischen Hamas-Aktivisten und lebt in einem israelischen Krankenhaus. Aufgrund einer Autoimmunschwäche braucht er immer wieder medizinische Hilfe und kann nicht in seine Heimat nach Gaza zurückkehren. Sein mit ihm lebender Großvater kann aber in Israel auch keinen Job annehmen und seine Familie ihn kaum besuchen. An Muhis bitterem Schicksal wird das bizarre Ausmaß des Nahost-Konflikts annähernd erfahrbar. Doch der Dokumentarfilm strahlt gerade dank seines trotzig lebensfrohen Protagonisten vor allen Dingen Hoffnung aus. Deutschland/Israel 2017.

Regie: Rina Castelnuovo, Tamir Elterman. Mit: Muhammad El-Farrah, Buma Inbar, Hiba El-Farrah, Awatef El-Farrah, Tamar Baneth. Länge: 89 Minuten. FSK: ohne Altersbeschränkung. (Deutschland/Israel 2017)

12 Tage

Ein französisches Gesetz besagt, dass zwangseingewiesene Psychiatrie-Patienten nach zwölf Tagen einen Anspruch auf eine richterliche Anhörung haben. In diesem Zeitraum zeigt Dokumentarfilmer Raymond Depardon in nie dagewesenen Bildern zehn verschiedene Patienten in einer Einrichtung in Lyon. Als erster durfte der Regisseur auch vor Gericht filmen. Sein Blick auf die Kranken ist dabei stets neutral, einzig gelenkt von aufrichtiger Empathie. So gibt er den Patienten eine Stimme, baut das Stigma ab, das psychische Leiden umgibt, und entmystifiziert die Psychiatrie als Ort.

Regie: Raymond Depardon. Länge: 86 Minuten. Frankreich 2017.

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