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Bei vielen Kindern und Jugendlichen stehen Smartphones oder Tablets auf dem Weihnachtswunschzettel. (Archivbild) Foto: epd-Bild
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Bundeszentrale mahnt besonnenen Umgang mit digitalen Medien an

3. Dezember 2019

Eltern sollten den Medienkonsum ihrer Kinder und auch den eigenen im Blick behalten, empfahl die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung mit Blick auf die Weihnachtstage.

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Bei vielen Kindern und Jugendlichen stehen Smartphones oder Tablets auf dem Weihnachtswunschzettel. (Archivbild) Foto: epd-Bild

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Köln (epd). Mit Blick auf die Weihnachtstage ruft die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zu einem besonnenen Umgang mit digitalen Medien auf. Eltern sollten den Medienkonsum ihrer Kinder und auch den eigenen im Blick behalten, empfahl die Behörde am Dienstag in Köln. Sinnvoll seien etwa feste Vereinbarungen von Nutzungszeiten, die auch von Eltern eingehalten werden sollten. Zudem seien gemeinsame Unternehmungen ohne Medienkonsum sinnvoll und ein Interesse der Eltern an den digitalen Aktivitäten der Kinder.

Tablets auf dem Weihnachtswunschzettel

Die Leiterin der Zentrale, Heidrun Thaiss, sagte, digitale Medien könnten grundsätzlich sinnvoll sein: "Wenn sie entsprechend genutzt werden, sollten sie eine Bereicherung darstellen, Spaß machen und beim Lernen hilfreich sein." Solange der Medienkonsum nicht die komplette Freizeit einnehme und das familiäre Miteinander belaste, sei das richtige Maß gegeben. Eltern bezeichnete sie in dem Bereich als Vorbild für ihre Kinder. Für Kinder bis drei empfiehlt die BZgA keine Bildschirmzeit, für Drei- bis Sechsjährige sei eine halbe Stunde angemessen und für sechs- bis zehnjährige Kinder 45 bis 60 Minuten.

Jugendliche in Deutschland verbringen den Angaben zufolge durchschnittlich pro Tag mehr als 200 Minuten online und rund 100 Minuten mit digitalen Spielen. Etwa ein Viertel der 12- bis 17-Jährigen in Deutschland habe einen "problematischen Medienkonsum". Bei vielen Kindern und Jugendlichen stünden Smartphones oder Tablets auf dem Weihnachtswunschzettel.

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