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Kinder sollen im Internet besser geschützt werden (Symbolbild). Foto: epd-Bild
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Bundesrat billigt Strafverschärfung für Cybergrooming

14. Februar 2020

Damit soll die Verfolgung von Missbrauchstätern im Internet intensiviert werden.

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Kinder sollen im Internet besser geschützt werden (Symbolbild). Foto: epd-Bild

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Berlin (epd). Mit zwei Änderungen im Strafrecht soll die Verfolgung von Missbrauchstätern im Internet intensiviert werden. Der Bundesrat billigte am Freitag in Berlin ein Gesetz zur Verschärfung der Strafbarkeit beim Cybergrooming, das der Bundestag im Januar beschlossen hatte. Missbrauchstäter sollen künftig auch dann bestraft werden, wenn sie beim Chatten an Ermittler geraten.

Als Cybergrooming wird die Strategie bezeichnet, Kontakt zu Kindern im Netz herzustellen, um sie online oder bei späterem Kontakt zu sexuellen Handlungen zu nötigen. Die Täter geben sich dafür etwa als Gleichaltrige aus. Dieses Vorgehen wird schon heute mit einer Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren geahndet. Bisher ist aber der Versuch nicht strafbar. Künftig ist das anders: Bestraft wird auch, wenn ein Täter online einen Erwachsenen, etwa einen Ermittler, anspricht, der sich als Kind ausgibt.

Zutritt zu Foren im Darknet

Das Gesetz sieht eine weitere Änderung vor, die es Ermittlern ermöglichen soll, sich im Darknet Zutritt zu Foren zu verschaffen, die kinderpornografisches Material tauschen. Da meistens nur Personen Zugang erhalten, die selbst Missbrauchsdarstellungen anbieten, soll künftig speziell geschulten Polizeibeamten nach Genehmigung durch einen Richter der Einsatz von computergenerierten Bildern erlaubt sein.

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