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Bundesanwaltschaft wirft Deutschem IS-Mitgliedschaft und Morde vor

3. Januar 2017

Die Bundesanwaltschaft hat einen Deutschen wegen sechsfachen, gemeinschaftlich begangenen Mordes, der Begehung von Kriegsverbrechen sowie der Mitgliedschaft in der Terrororganisation "Islamischer Staat" (IS) dem Ermittlungsrichter vorgeführt.

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Karlsruhe (epd). Wie der Generalbundesanwalt in Karlsruhe mitteilte, wird dem 28-Jährigen unter anderem vorgeworfen, Mitte Juni 2015 aktiv an der Hinrichtung von Gefangenen des IS beteiligt gewesen zu sein.

Anfang April 2015 sei der Mann nach Syrien gereist und habe sich dem IS angeschlossen. Im Juni 2015 habe der Beschuldigte gemeinsam mit weiteren IS-Mitgliedern auf dem Marktplatz der syrischen Stadt Palmyra öffentlich sechs Gefangene erschossen. Der Mann soll einen der Gefangenen eigenhändig zum Hinrichtungsort geführt sowie die anderen an der Flucht gehindert haben. Der Mann aus Norddeutschland sei wegen anderer Verbrechen bereits in Haft.

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