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Bremer Stadtmusikanten in der Corona-Krise Foto: epd-Bild
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Bremer Stadtmusikanten werben für solidarisches Abstandhalten

20. März 2020

Sie sind ein Symbol der Solidarität und werben aktuell für Solidarität in der Corona-Krise: Die weltberühmten Bremer Stadtmusikanten tragen derzeit ein Plakat, das mit Herzchen und einem "please" versehen zum "Social Distancing" aufruft.

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Bremer Stadtmusikanten in der Corona-Krise Foto: epd-Bild

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Bremen (epd). "Gewinnen werden wir den Kampf gegen Corona nur, wenn jede und jeder Einzelne mitwirkt", heißt es auf der Pappe. Wer dem Esel die Botschaft mitsamt einer Atemschutzmaske umgehängt hat, ist unklar. Aber immer wieder halten einzelne Passanten an der Bronzeplastik des Bildhauers Gerhard Marcks (1889-1981) in der fast menschenleeren Innenstadt an und machen ein Foto. "Das ist der richtige Appell", sagt ein älterer Mann.

Esel, Hund, Katze und Hahn

Vergangenes Jahr hat Bremen den 200. Geburtstag des Märchens von den Stadtmusikanten gefeiert. Die Geschichte wurde in der zweiten Auflage der "Kinder- und Hausmärchen" von Jacob und Wilhelm Grimm am 3. Juli 1819 veröffentlicht. Sie erzählt von Esel, Hund, Katze und Hahn, die aufgrund ihres Alters verstoßen wurden und um ihr Leben fürchten müssen. Solidarisch zueinander gelingt es dem Quartett, zu neuem Glück zu kommen.

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Leser-Kommentare öffnen

Alwite, 20. März 2020, 18:15 Uhr


Diese Idee ist beispielhaft.
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Schallblech, 21. März 2020, 8:48 Uhr


Das ist sie. Mir wäre es aber lieber, wenn es statt "soziale" Distanz "körperliche" Distanz hieße. Soziale Nähe ist so wichtig wie nie - durch Anrufen, Schreiben, Kümmern....

Alwite, 21. März 2020, 13:25 Uhr


Stimmt, lieber Schallblech, den Ausdruck "Social Distancing" haben der Autor wie auch ich, als soziales Verhalten in der Verbundenheit gleicher Position verstanden, darum vertiefte ich mich nun nachträglich in den Ausdruck - und fand u.a.:

https://www.miss.at/warum-wir-es-physical-distancing-statt-social-distancing-nennen-sollten
....Nennen Sie es nicht Social Distancing. Das ist es nicht. Nennen Sie es Physical Distancing”, mahnt uns Virologe Norbert Nowotny gleich am Anfang einer Interviewanfrage zum Thema Coronavirus. Das regt zum Nachdenken an: Wieso nennen wir es tatsächlich soziale Distanzierung? Immerhin hat man bereits in den ersten Tagen der Ausgangsbeschränkungen gesehen, wie schnell sich die Menschen zu Videotelefon-Dates und Skype-Workouts zusammengeschlossen haben. In einer Zeit, in der sich ein großer Teil unseres Lebens online abspielt, müssen wir aufgrund von physischer Distanz zum Glück nicht gänzlich auf unsere sozialen Kontakte verzichten. Und es ist wichtig, sich daran zu erinnern. Denn allein die sozialen Kontakte stecken uns nicht mit einem Virus an. Da braucht es schon tatsächlich die körperliche Nähe. ....

Grübel-grübel, sollten oder werden die Bremer ihre fabelhafte Idee nun umbenennen? :-) ♥

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