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Kandidaten für Nachfolge von Markus Dröge stehen fest

7. Dezember 2018

Zwei Männer und eine Frau bewerben sich als Nachfolger von Markus Dröge um das Bischofsamt in der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz.

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Berlin (epd). Kandidaten für die Wahl Anfang April 2019 sind die evangelische Senderbeauftragte beim Hessischen Rundfunk, Heidrun Dörken, der Direktor des Michaelisklosters Hildesheim, Jochen Arnold, und der Propst und bisherige Stellvertreter von Bischof Dröge, Christian Stäblein. Die Kandidaten wollen sich am Montag der Öffentlichkeit vorstellen, wie die Landeskirche am Freitag in Berlin mitteilte.

Die 56-jährige Theologin Heidrun Dörken stammt aus Frankfurt am Main, war dort ab 1996 Rundfunkbeauftragte der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau und ist seit 2013 evangelische Senderbeauftragte für den Hessischen Rundfunk. Der 51-jährige Theologe Christian Stäblein stammt aus Niedersachsen und ist seit gut drei Jahren Propst der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz. Der 50-jährige Theologe und Kirchenmusiker Jochen Arnold ist seit 2004 Direktor des Gottesdienst- und Kirchenmusikzentrums im Michaeliskloster.

Knapp eine Million Protestanten in Berlin, Brandenburg und Ostsachsen

Das neue geistliche Oberhaupt der knapp eine Million Protestanten in Berlin, Brandenburg und Ostsachsen soll bei der Frühjahrstagung der Landessynode vom Kirchenparlament gewählt werden. Laut Bischofswahlgesetz der Landeskirche wird der Bischof ohne Aussprache in geheimer Wahl mit Zwei-Drittel-Mehrheit der anwesenden Kirchenparlamentarier gewählt. Die Amtszeit beträgt zehn Jahre. Der Synode gehören 114 Kirchenmitglieder an.

Bei der Bischofswahl sind bis zu fünf Wahlgänge möglich. Im fünften Wahlgang steht nur noch der Kandidat, der im vierten Wahlgang die meisten Stimmen bekommen hat, zur Wahl. Sollte auch im fünften Wahlgang keine Zwei-Drittel-Mehrheit zustandekommen, müssen neue Kandidaten gefunden werden.

Bischof Dröges Amtszeit endet im November 2019. Der Theologe wird im kommenden Oktober 65 Jahre alt. Sein Nachfolger soll am 16. November in das Bischofsamt eingeführt werden, in dem Gottesdienst wird Dröge auch aus seinem Amt verabschiedet. Die Kandidaten stellen sich den Angaben zufolge im Januar und Februar auch in Gottesdiensten in der Landeskirche vor.

Die drei Kandidaten wurden vom Bischofswahlkollegium der Landeskirche vorgeschlagen. Dem Gremium gehören unter anderem die Mitglieder der Kirchenleitung und zwölf von der Landessynode gewählte Mitglieder an. Vorsitzende des Bischofswahlkollegiums ist die Vorsitzende der Landessynode, Präses Sigrun Neuwerth. Der Wahlvorschlag des Gremiums muss mindestens zwei und darf höchstens vier Namen enthalten.

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