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Bischof Bätzing eröffnet Wallfahrtssaison in Kevelaer

30. April 2020

Im niederrheinischen Marien-Wallfahrtsort Kevelaer wird am Freitag die diesjährige Wallfahrtssaison eröffnet.

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Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing Foto: epd-Bild

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Kevelaer (epd). Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, wird die Predigt in der Eucharistiefeier in der Basilika halten. Statt wie üblich rund 1.000 Gläubige, könnten aufgrund der Corona-Pandemie lediglich 150 Personen an dem Festhochamt teilnehmen, sagte Rainer Killich von der Wallfahrtsleitung dem Evangelischen Pressedienst (epd).

Nach Angaben der Bischofskonferenz wird es "wohl eine, wenn nicht gar die erste große Messe in Deutschland mit über 100 Teilnehmern in der Corona-Krise" sein. Die Wallfahrtsleitung hat einen Ordnungsdienst organisiert, "der keinen Besucher mehr einlassen wird, sobald die markierten 150 Sitzplätze belegt sind", betonte Killich. Zwischen diesen Plätzen werde es genügend Abstand geben.

Desinfektionsmittel an den Eingängen der Basilika

Zudem wird es laut Killich an allen Ein- und Ausgängen der Basilika Desinfektionsmittel-Spender geben. Auch Bodenmarkierungen würden angebracht. Die Wallfahrtsleitung geht nach seinen Worten davon aus, dass die Menschen auch vor der Basilika mit der Abstandsregel verantwortlich umgehen. Für alle Kirchen am Kapellenplatz in Kevelaer wurde zudem ein Platz- und Hygienekonzept erstellt. Auch in der Kerzenkapelle wurden die Sitzplätze reduziert und markiert.

Drei symbolische Hammerschläge

Das Motto der diesjährigen Wallfahrtssaison in Kevelaer lautet "Ich bin da, wo du bist". Bischof Bätzing wird die Eröffnung der großen, zweiflügeligen Pilgerpforte der Kevelaerer Marienbasilika mit drei symbolischen Hammerschlägen und den in drei Sprachen - Deutsch, Lateinisch und Niederländisch - gesprochen Worten "Öffnet die Tore eures Herzens Christus, dem Erlöser" durchführen. Nach der Öffnung des Pilgerportals wird dann ab zehn Uhr das festliche Pontifikalamt gefeiert.

Die Wallfahrtszeit endet am 1. November. In coronafreien Jahren kamen jährlich über 800.000 Menschen als Pilger nach Kevelaer, um zum Gnadenbild der "Trösterin der Betrübten" zu beten. Zu keinem anderen Wallfahrtsort in Deutschland pilgern mehr Gläubige. Kevelaer ist wegen Marienerscheinungen in den Jahren 1641/1642 Wallfahrtsort.

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Leser-Kommentare öffnen

Matthäus53, 1. Mai 2020, 12:24 Uhr


Ich hatte schon zur Konfizeit und noch bis heute hin gelernt , daß Jesus Christus den zurückgebliebenen Jüngern den Heiligen Geist senden wollte und nur zu Jesus gebetet werden sollte, wer glaubt ( z. B. Röm 10, 4 - 17) . Oder habe ich was wichtiges überlesen ? Auch fand ich keine Schnittstellen in meiner Bibel, sondern hörte und las oft die Worte Luthers wonach er davon sprach und schrieb, nur durch die Schrift und durch Jesus Christ , allein durch Glauben und durch Ehre Gottes .
Oh und Ach , was ist vom Luthers Thesen und dem 500. Jubiläumsjahr noch haften geblieben ?
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