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Appell für ökumenischen Religionsunterricht an Schulen

8. Februar 2018

Die evangelische Kirche fordert mehr ökumenischen Religionsunterricht an Schulen.

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Hannover (epd). Die christlichen Kirchen sollten sich "überall zu offiziell geregelten Formen der Zusammenarbeit verpflichten", erklärte der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, in einem am Donnerstag in Hannover vorgestellten Grundlagentext zur kirchlichen Pädagogik. Gemeinsamkeiten zwischen den Konfessionen sollten gestärkt, der "Umgang mit bleibenden Unterschieden eingeübt werden", betonte der Theologe.

"Noch ist der Ausbau des konfessionell-kooperativen Religionsunterrichts in der Praxis weitgehend unzureichend – mit allen Konsequenzen für die Akzeptanz des christlichen Religionsunterrichts", fügte Bedford-Strohm hinzu, der auch bayerischer Landesbischof ist. Religiöse Bildung sei von großer Bedeutung für das Zusammenleben der Menschen, hieß es: "Die öffentliche Schule, insbesondere der Religionsunterricht, ist ein zentraler Ort für religiöses Lernen und religiöse Orientierung."

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Leser-Kommentare öffnen

Paperback, 8. Februar 2018, 23:41 Uhr


Warum bittet der Landesbischof nicht den "Heiligen Vater", ihn in die Kirche Roms aufzunehmen? Das wäre doch konsequent.
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Atlantica, 9. Februar 2018, 12:38 Uhr


Ökumene ist eine sehr gute Sache. Ich verstehe nur nicht, wie Herr Bedford-Strohm dann noch von dauerhaft Trennendem sprechen kann.

Wenn man Unterschiede betont oder konstruiert, wird es nie eine Ökumene geben. Die Auffassungen des Abendmahls sollten auf beiden Seiten kritisch gesichtet und korrigiert werden.
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Atlantica, 9. Februar 2018, 12:47 Uhr


Abendmahl als "Erinnerung" (reformiert): zu wenig

Hostie als Leib Christi (katholisch): zu viel

richtige Auffassung: Reale Gegenwart Christi (Mysterium im Sinn Martin Luthers)

Pierre Viret, 9. Februar 2018, 20:10 Uhr


Mag sein, dass Sie das für die richtige Auffassung halten - das "Abendmahl als Erinnerung" ist nicht die reformierte Auffassung.
Calvin geht davon aus, dass Christus nach seiner Auferstehung nicht mehr körperlich anwesend ist, sondern in der Kraft des Geistes.
Eben so lädt er uns an seinen Tisch.
Bei Zwingli wird ein Dankmahl gefeiert, ein Fest der Befreiung. Was im engen Bezug zu dem geschieht, der uns befreit hat.
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Atlantica, 9. Februar 2018, 21:36 Uhr


Der Auffassung Calvins stimme ich zu. Mag sein, dass ich die Abendmahlslehren nicht völlig erfasst hatte.
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Schallblech, 10. Februar 2018, 9:34 Uhr


Zurück zur Schule: Ich finde die Idee des ökumenischen Unterrichts sehr gut, vorausgesetzt, daß beide/alle Konfessionen gleichwertig behandelt werden. Wenn sich die Schüler mit dem Vergleich zwischen den Konfessionen befassen, lernen sie automatisch auch viel über ihre Eigene - was ja heute in den Elternhäusern kaum noch gegeben ist. Es darf natürlich nicht sein, daß von Lehrerseite gewertet wird. Es muß zunächst reines Wissen vermittelt werden. Spannend fände ich, wenn es zwischen den Schülern zu Diskussionen käme. Wer diskutiert, muß sich mit beiden Seiten befassen, um zu einem Ergebnis zu kommen. Das ist hilfreich für die eigene Glaubensentwicklung.

Atlantica, 10. Februar 2018, 11:40 Uhr


Schallblech, dein Konzept finde ich aufs Ganze gesehen gut. Die eigene erlebte Konfession wirkt natürlich sehr stark auf den Schüler, so dass die Diskussion nur ein partielles Erleben darstellt. Aber Ökumene ist ja das Ziel. Also Erleben der Gemeinschaft.

Schallblech, 10. Februar 2018, 11:44 Uhr


Ich dachte dabei vor allem an die Schüler, die zwar eine Konfession haben, aber nichts darüber wissen, und das werden leider immer mehr.

Alwite, 11. Februar 2018, 10:03 Uhr


Der Mullah und das Lügen
Ein Mann kam zum Mullah und bat ihn: "Kann ich deinen Esel haben?"
"Sonst sehr gerne, aber heute ist mein Esel nicht da" sagte der Mullah. In diesem Augenblick schreit der Esel: "Iaaah". "Warum lügst du, Mullah? Dein Esel ist doch zu Hause!"
"Glaubst du mir oder dem Esel?", fragte der Mullah.
_________________
"Alle Religionen lehren, daß wir einander lieben und unsere eigenen Fehler herausfinden sollten, bevor wir uns erkühnen, die Fehler anderer zu verdammen, und daß wir uns nicht über unseren Nächsten erheben dürfen." -- Abdul-Baha
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