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Die Bibel lesen

Aus der Printausgabe - UK 49 / 2022

Albert Henz | 2. Dezember 2022

Woche vom 4. bis 10. Dezember

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Sonntag:    Psalm 44
Montag:     Jesaja 8, 1-15
Dienstag:     Jesaja 8, 16-23
Mittwoch:     Jesaja 9, 1-6
Donnerstag:     Jesaja 11, 1-10
Freitag:     Jesaja 12, 1-6
Samstag:     Jesaja 14, 1-23

In Kapitel 8 begegnet wieder eine symbolische Namensgebung. Jesajas Frau, selbst Prophetin(!), soll ihrem Kind einen Namen geben der sagt, was Israels Feinden aus dem Norden schon in Kürze blüht. Einem Brauch folgend wird dieser Name auf einer Tafel im Tempel aufgeschrieben. Jesaja warnt so vor Panik. Stattdessen verweist er auf die still fließenden Wasser von Siloah: Gott handelt so gleichmäßig wie sie fließen; daher gilt es, ihm zu vertrauen. Da Israel aber nicht vertraut, wird Assyrien das Land überschwemmen wie ein gewaltiges Wasser.

Weil er nicht gehört wird, lässt der Prophet seine Botschaft in Schriftrollen für später für seine Jünger versiegeln. Jesaja warnt vor Aberglauben. In Vers 23 wird wieder ein Hoffnungsbild eingefügt, genährt aus Erfahrungen der Geschichte.

Noch mehr Hoffnung wird mit Worten, die uns aus den weihnachtlichen Lesungen vertraut sind  in Kapitel 9 angesagt. Ein idealer Herrscher wird verheißen. In Vers 7 sind wir dann wieder im Originaltext des Propheten. Statt wahrzunehmen, was dran wäre, wurde äußerlich nur mit besseren Materialien  wiederaufgebaut (erleben wir das im Augenblick nicht auch im Blick auf die Erderwärmung?); das Volk und seine Führenden verhalten sich weiter falsch – deshalb hält Jahwes Zorn an. Er wird die Assyrer zur Vernichtung des Nordreiches schicken.

Weherufe gibt es in Kapitel 10 wegen der Beugung des Rechts der Bedürftigen (auch das recht aktuell); dann auch gegen die Assyrer, die nicht wirklich im Auftrag Gottes handeln. Ihnen wird  nun ebenfalls das Gericht angesagt. Wieder folgt das Bild vom Rest Israels, der nach dem Gericht aus Gnade  neu beginnen kann, weil Gott die Feinde erniedrigen wird.

Kapitel 11 und 12 sind voller Verheißungen für diesen Rest Israels, der nach dem Gericht wie ein Trieb aus einem abgehauenen Baumstamm neu wachsen wird. Gott wird einen senden, der ganz von seinem Geist erfüllt ist.  Friedensbilder, die selbst für die Tierwelt gelten sollen, werden verheißen. Bosheit und Schaden wird es nicht mehr geben, stattdessen die Kenntnis Gottes und seines Willens.

Die so Erlösten singen einen Dankpsalm (Kapitel 12). In 12,1 wird noch einmal zusammengefasst: Es gab den Zorn Gottes – aber danach werden sein Trost und sein Heil bestimmen. Wasser kann dann aus dem Brunnen des Heils geschöpft und Gott zu Recht vor allen Völkern gepriesen werden.

Kapitel 13 und 14 kündigen das Gericht Gottes auch über Babel und Assyrien an. Babel steht stellvertretend für alle Bedrückungen Israels, da das Exil seine Geschichte bleibend geprägt hat. Kapitel 14 singt vom zukünftigen Heil der Erwählten, das Gott schaffen wird.

Wochenspruch
Seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht. Lukas 21,28

Wochenlied
O Heiland, reiß die Himmel auf EG 7
oder
Es kommt die Zeit, in der die Träume sich erfüllen EGE 8

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