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Witwer Trond (Stellan Skarsgård) hat sich in die Einsamkeit der norwegischen Wälder zurückgezogen, doch seine Gedanken und Erinnerungen kommen nicht zur Ruhe. Foto: arte

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Pferde stehlen

TV-Tipp: arte, Fr, 2.12., 21.45 Uhr

2. Dezember 2022

Bildstarke, meisterlich inszenierte und toll gespielte Literaturverfilmung mit den skandinavischen Stars Stellan Skarsgård und Tobias Santelmann: Ein trauernder Witwer zieht aufs Land. Dort weckt eine Zufallsbegegnung Erinnerungen an seine Kindheit – an einen ereignisreichen Sommer, in dem zwei Väter verschwanden.

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Witwer Trond (Stellan Skarsgård) hat sich in die Einsamkeit der norwegischen Wälder zurückgezogen, doch seine Gedanken und Erinnerungen kommen nicht zur Ruhe. Foto: arte

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Witwer Trond Sander sucht Trost in der Einsamkeit, als er in ein kleines Dorf im norwegischen Wald zieht. In dieser Idylle erkennt er in seinem Nachbarn einen alten Bekannten aus Jugendtagen wieder. Plötzlich sind alle diese Erinnerungen an jenen Nachkriegssommer zurück, als Trond 15 Jahre alt war und mit seinem Vater mehrere Wochen beim Holzfällen im Wald verbrachte.

Ein Sommer, in dem er mit einem Freund Pferde stahl und die Liebe entdeckte. Der Sommer, in dem auch ein Kind durch einen tragischen Unfall starb, in dem ein Freund verschwand und in dem Geheimnisse seines Vaters, aus Kriegstagen wie auch gegenwärtige, ans Licht kamen. Und der Sommer, in dem er seinen Vater das letzte Mal sah. Dabei war er nicht der Einzige, dem der Vater verloren ging.

„Pferde stehlen“ von Hans Petter Moland ist die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Per Petterson. Das Buch des angesehenen norwegischen Schriftstellers war ein internationaler Bestseller. Hans Petter Molands Film mit weithin bekannten skandinavischen Schauspielstars, dem Schweden Stellan Skarsgård und dem Norweger Tobias Santelmann, feierte seine Weltpremiere 2019 im Wettbewerb der Berlinale.

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