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Sind begeistert von Bibliodrama (von links): Gert Stührmann, 1.Vorsitzender der GfB, Christine Ziepert und Albert Henz (beide Workshop-Leitung). (Foto: Bernd Becker)

Biblische Geschichten am eigenen Leib erleben

Bernd Becker | 6. September 2022

In Wuppertal trafen sich 70 Mitglieder des Europäischen Bibliodrama-Netzwerks aus zwölf Ländern

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Sind begeistert von Bibliodrama (von links): Gert Stührmann, 1.Vorsitzender der GfB, Christine Ziepert und Albert Henz (beide Workshop-Leitung). (Foto: Bernd Becker)

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Das Thema „Transformation“ stand im Mittelpunkt des diesjährigen Workshops des Europäischen Bibliodrama-Netzwerks. 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus zwölf Ländern kamen dazu jetzt in Wuppertal, in der CVJM-Bildungsstätte Bundeshöhe, zusammen.

Jedes Jahr findet die europäische Tagung in einem anderen Land statt und verbindet Christinnen und Christen verschiedener Konfessionen. So fanden sich in den Arbeitsgruppen Ordensschwestern neben Reformierten, Jüdinnen neben Lutheranern oder Menschen aus orthodoxen Kirchen neben Mitgliedern freier Gemeinden. Allen geht es darum, die Freude an Kreativität und Spiel mit biblischen Texten in Verbindung zu bringen.„Die Verse in einem Menschen und der ganzen Gruppe, die sich damit beschäftigt, lebendig werden zu lassen“, so erklärt es Pfarrer Burkhard Giese aus Herne. Giese ist stellvertretender Vorsitzender der deutschen Gesellschaft für Bibliodrama (GfB) und Organisator des fünftägigen Workshops in Wuppertal. Und er schwärmt von der Gemeinschaft der Menschen aus ganz unterschiedlichen Ländern und Kulturen, die sich alle für diese ganzheitliche Form der Bibelarbeit begeistern.

Die GfB hat den Kongress vorbereitet und ein Rahmenprogramm zum Thema „Transformation“ angeboten. „Wir leben in einer Zeit, in der sich vieles wandelt“, erklärt Burkhard Giese. Dies wurde in Vorträgen aufgegriffen, aber ebenso im Besuch der Ausstellung „Das zerbrechliche Paradies“ im Gasometer in Oberhausen. Bekannte Gesichter aus der westfälischen Kirche waren auch dabei.

Albert Henz, früherer Vizepräsident der Evangelischen Kirche von Westfalen, gehörte für die GfB zum Organisationsteam, und Silke Niemeyer, persönliche Referentin der Präses, hielt die Predigt im Eröffnungsgottesdienst. Die Workshops in Wuppertal wurden unter anderem von Emeze Petke aus Ungarn, Iga Glapinska aus Polen, Bruno Fluder aus der Schweiz und Christine Ziepert aus Deutschland geleitet. Der Austausch über die Erfahrungen mit den Bibliodrama-Workshops war in englischer und deutscher Sprache möglich. Im kommenden Jahr findet der Workshop im finnischen Turku statt.

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