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Die Bibel lesen

Aus der Printausgabe - UK 33 / 2022

Walter Schroeder | 12. August 2022

Woche vom 14. bis 20. August

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Sonntag:    Psalm 53
Montag:     1. Chronik 10, 1-14
        Weisheit 1, 1-10
Dienstag:     1. Chronik 11, 1-9
        Weisheit 1, 11-15
Mittwoch:     1. Chronik 13, 1-14
        Weisheit 1, 16 – 2, 25(24)
Donnerstag:     1. Chronik 14, 1-17
        Weisheit 3 ,1-12
Freitag:     1. Chronik 15, 1-16.25-29
        Weisheit 4, 7-20
Samstag:     1. Chronik 16, 1-22
        Weisheit 5, 1-17(16)

Jetzt müssen wir uns entscheiden! Die Bibellese bietet für die nächsten Wochen zwei Lesereihen zur Auswahl an. Bei der ersten handelt es sich um die Chronikbücher. Das ist ein zugegebenermaßen knochentrockener Lesestoff über den Abschnitt der israelitischen Geschichte, der auch in den Samuel- und Königsbüchern dargestellt ist, natürlich mit Abweichungen und mit Schwerpunkten, aber vor allem mit Beurteilungen, die sich ausschließlich mit dem religiösen Verhalten der betroffenen Persönlichkeiten beschäftigt.

Für uns sind diese Dokumente auch deswegen schwer zu lesen, weil wir heute ein völlig anderes Staatsverständnis haben. Die Könige waren von keinen Wahlen und Mehrheiten abhängig, und eine unabhängige Gerichtsbarkeit war völlig unbekannt. Wenn sich heute ein Staatsmann auf Gottes Weisung beruft und eine religiöse Gerichtsbarkeit durchsetzen will, ist das für Demokraten eher ein Grund zu größter Skepsis.

Die Auswahltexte, die als Alternative zur täglichen Lektüre ausgesucht worden sind, gehören nun zum Buch der Weisheit. Wie alle Völker, so verstand auch Israel unter „Weisheit“ ein ganz praktisches, auf Erfahrung gegründetes Wissen von den Gesetzen des Lebens und der Welt. Das hebräische Wort „hakochma“ meint zunächst das Erfahrensein, das Sachkundigsein etwa eines Seefahrers, eines Erzarbeiters, eines politischen Beraters, einer Hausfrau. Eine lange Zeit, in der diese Erfahrungen gemacht und angesammelt wurden, führte schließlich zu dem Zeitpunkt, wo sie auch schriftlich festgehalten, gewissermaßen „ins Wort gebunden“ wurden und zwar so, dass man sich dieses Sprichwort leicht merken konnte.

Manchmal ist die Weisheit wie auch bei den Griechen und Römern als eine Person vorgestellt. Sie umfasst den gewöhnlichen Alltag. Der Weisheitslehrer gab keine Gebote. Deswegen wurde das Buch Weisheit auch nicht zur Tora gezählt, sondern „nur“ in die Reihe der Apokryphen aufgenommen. Es enthält stattdessen aber Ratschläge, die geprüft und erprobt sein wollten, vor allem also einleuchten wollten.

Ein Schema, das immer wieder auftaucht, ist der Zusammenhang von Tun und Ergehen: Wenn du dies oder das tust, wird es dir so oder so ergehen. Es geht hier also noch nicht um die von Hiob so beispielhaft durchlittene Anfechtung, wenn es immer wieder im Leben eines Glaubenden vorkommt, dass er zwar „recht gehandelt“ hat, aber Gott ihm doch ein ganz anderes Schicksal zumisst.

Wochenspruch
Wem viel gegeben ist, bei dem wird man viel suchen; und wem viel anvertraut ist, von dem wird man umso mehr fordern. Lukas 12, 48

Wochenlied
Herzlich lieb hab ich dich, o Herr
EG 397

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