hg
Bild vergrößern
Die Forscherin Laura Kreidberg untersucht die Atmosphären dieser Exoplaneten. Foto: 3sat

Anzeige

Leben im Weltall? Die Entdeckung der Exoplaneten

TV-Tipp: 3sat, Do, 7.7., 20.15 Uhr

7. Juli 2022

Eine Revolution der Weltraumforschung steht bevor: Die NASA rechnet fest damit, dass bald ein Planet mit Sauerstoff in der Atmosphäre gefunden wird – ein direkter Hinweis auf Leben im All.

Bild vergrößern
Die Forscherin Laura Kreidberg untersucht die Atmosphären dieser Exoplaneten. Foto: 3sat

Anzeige

Rund 5000 Exoplaneten sind bereits bekannt. Es werden täglich mehr. Auf ihnen könnte Leben möglich sein. In der Atmosphäre des Planeten K2-18b zum Beispiel wurde bereits Wasser nachgewiesen. Die Entdeckung außerirdischen Lebens ist nur noch eine Frage der Zeit.

Der Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana am 25. Dezember 2021: An Bord der europäischen Ariane-5-Rakete: das teuerste und beste Weltraumteleskop, das je gebaut wurde. Das James-Webb-Weltraumteleskop. Es wird die Erforschung der Exoplaneten in völlig neue Dimensionen katapultieren.

Rund einen Monat später hat das Teleskop sein Ziel rund 1,5 Millionen Kilometer von der Erde entfernt erreicht. Der Hauptspiegel ist entfaltet, mit ersten Bildern rechnen die Weltraumbehörden im Sommer. „Wir werden Planeten beobachten können, die etwa so groß sind wie die Erde. Und wir werden feststellen können, ob ihre Atmosphäre Wasser, Methan oder Kohlendioxid enthält“, so Laura Kreidberg, Direktorin und Astrophysikerin am Max-Planck-Institut für Astronomie in Heidelberg. Sie erforscht dort mit ihrem Team die Atmosphäre der Exoplaneten und sucht nach der Antwort auf eine Menschheitsfrage: Sind wir allein – oder gibt es da draußen im Universum noch anderes Leben?

Exoplaneten sind Planeten außerhalb unseres Sonnensystems. Wie Erde, Jupiter oder Saturn kreisen sie um einen Stern. Inzwischen kann die Wissenschaft immer genauer die Umweltbedingungen dieser außerirdischen Welten bestimmen. Könnten darunter Planeten sein, die bewohnbar und so lebensfreundlich sind wie die Erde? Diese Frage ist derzeit eine der spannendsten in der Astronomie.

Ein lebensfreundlicher Planet müsste zwei Bedingungen erfüllen: Er muss seinen Stern in der „habitablen“ Zone umkreisen – der Zone, in der die Temperatur flüssiges Wasser an der Planetenoberfläche überhaupt ermöglicht. Und es muss auf diesem Planeten Wasser geben.

Die Dokumentation „Leben im Weltall? Die Entdeckung der Exoplaneten“ begleitet Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in den USA, Deutschland, Spanien, Großbritannien und der Schweiz bei ihrer Suche nach außerirdischen Welten.

 

Im Anschluss um 21.00 Uhr diskutiert Scobel mit Gästen das Thema „Was ist Leben?“

2

Leser-Kommentare öffnen

Alwite, 7. Juli 2022, 10:30 Uhr


Matthaeus 8:26: "Da sagte er zu ihnen: Ihr Kleingläubigen, warum seid ihr so furchtsam? Und stund auf und bedräuete den Wind und das Meer; da ward es ganz stille."

Alle Übersetzungen spiegeln den Übersetzer wieder. Selbst glaube ich, dass Jesus den Ängstlichen das Bild der Stille und den Frieden, die es neben allem Ungemach, das es zu ertragen gilt, glaubhaft zu vermitteln vermochte. Ohne unseren festen Glauben an das Gute im Menchen, erliegen wir aus Bequemlichkeit all zu schnell der Gewalt.

Jesus war vermutlich der erste freie Demokrat unseres bescheidenen Erdenrundes :-)

Warum soll Gott in seiner Unendlichkeit keinem anderen Planeten als der Erde ein kreatives Leben ermöglichen?
Bitte melden Sie sich erst an, um eine Antwort zu verfassen
zum Login

Matthäus53, 7. Juli 2022, 11:58 Uhr


Psalm 8 (2-4), Ps. 33 , 6, Ps. 36 , 6 und Ps. 104 (19-20); Der Himmel ist durch das Wort Gottes gemacht , die Himmel seiner Finger Werk !" welch beruhigende Gedanken und trotzdem denk er an uns, seine Werke ebenso . Manches forschen auf erdnahen Trabanten wie Mond und Mars kann ja noch nützlich sein, aber bis auch das Forschen für uns hilfreich ist, wird die Erde eher vergehen, weil Klima, Kriege und Ungerechtigkeiten sich immer mehr verändern und wir die Botschaften bei Mt. 24 , Markus 13, Lukas 21 aufgrund unserer modernen IT - Techniken gar nicht mehr so wahrnehmen wie es von Nöten wäre. Wenn ein Teil der Raketen - Weltraum - Forschungskosten für weit - weit intergalaktische Planeten, eher zeitnah im Klimaschutz eingesetzt würden, würde dies den Klimaanstieg vielleicht noch verlangsamen, aber ?
Bitte melden Sie sich erst an, um eine Antwort zu verfassen
zum Login
Bitte melden Sie sich erst an, um einen Kommentar zu verfassen
zum Login
Per E-Mail empfehlen