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Gott ist „kein musealer Glaubensgegenstand“

Aus der Printausgabe - UK 21 / 2022

20. Mai 2022

Bernd Becker zum Moderator des Reformierten Bundes gewählt

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Die frühere Moderatorin des Reformierten Bundes hatte im März ihren vorzeitigen Rücktritt angekündigt. Nun gibt es einen Nachfolger.

Halle. Pastor Bernd Becker ist der neue ehrenamtliche Leiter des Reformierten Bundes. Die in Halle an der Saale tagende Hauptversammlung des reformierten Dachverbands wählte den Theologen aus Bielefeld zum neuen „Moderator“.

Becker ist Nachfolger der Berliner Theologin Katrin Oxen, die im März aus beruflichen Gründen ihren vorzeitigen Rücktritt angekündigt hatte.

In seiner Vorstellungsrede betonte Becker, er wolle viel Kontakt zu den Gemeinden aufnehmen. Gott sei „kein musealer Glaubensgegenstand, sondern ein lebendiges Gegenüber, das uns an die Hand nimmt, aber auch herausfordert“. Er wolle außerdem die Stimme des Reformierten Bundes weiter stärken. Er verstehe den Reformierten Bund als „Agentur für Reformierte Liturgie“.

Beckers Amtszeit werde zunächst nur zwei Jahre dauern, hieß es. 2024 soll die Hauptversammlung turnusmäßig wieder einen Moderator oder eine Moderatorin für die übliche Amtszeit von sechs Jahren wählen. Zum Reformierten Bund gehören eigenen Angaben zufolge rund 1,5 Millionen evangelisch-reformierte Christen in ganz Deutschland.

Bernd Becker wurde 1968 in Siegen geboren. Evangelische Theologie studierte er in Heidelberg und in München. Seit 2013 ist er Vorstand des Evangelischen Presseverbands für Westfalen und Lippe in Bielefeld.

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