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Die Bibel lesen

Aus der Printausgabe - UK 03 / 2022

Albert Henz | 14. Januar 2022

Woche vom 16. bis 22. Januar

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Sonntag:    Psalm 143
Montag:     Josua 3, 1-17
Dienstag:     Josua 4, 1–5, 1
Mittwoch:     Josua 5, 13-15
Donnerstag:     Josua 6, 1-10
Freitag:     Josua 6, 11-27
Samstag:     Josua 7, 1-26

Mit dem Buch Josua wird die Mose-Erzählung fortgesetzt. Josua wird als Nachfolger berufen. Das Buch schildert die Landnahme Israels. Dabei liegt ihm vor allem daran, die göttlichen Verheißungen vom Landbesitz als erfüllt zu beschreiben. Es ist eine theologische Darstellung, die das Vertrauen in Jahwe stärken will.
In unserem Sinne historisch ist diese sehr gewaltverherrlichende Darstellung (zum Glück) nicht. Die Landnahme ist weder an einem Stück, noch in erster Linie kriegerisch noch in einem Eroberungszug unter Josua erfolgt. Es gab noch kein geeintes Volk Israel, das unter klarer Verwaltungsstruktur und militärischer Macht eingezogen ist. Die aufgeführten Besitztümer entsprechen dem Zustand, den Israel zur Zeit des davidischen Großreiches erreicht hatte.
Der historische Befund lautet etwa so: Nach 1200 v.Ch. entsteht in der Region ein Machtvakuum. Sowohl das ägyptische Großreich als auch die Stadtstaaten Kanaans verlieren an Stabilität und Einfluss. In dieser Zeit besiedeln Nomaden und andere, besitzlose Menschengruppen, die dünn besiedelten Bergregionen der Stadtstaaten, machen sie urbar und betreiben dort Landwirtschaft und Viehzucht. So siedeln sie sich allmählich in diesem Kulturraum an.
Es entsteht ein bestenfalls loser Stämmeverbund, in dem sich die Glaubenserzählung der aus Ägypten geflohenen ehemaligen Sklaven als einigendes Band durchsetzt. Im Buch werden verschiedene Quellen, auch die Erklärungen von Ortsnamen oder geografischen Besonderheiten verwendet. Deutlich ist die nachexilische theologische Bearbeitung, die dem Kult und dem Befolgen des mosaischen Gesetzes besondere Bedeutung zuschreibt (wobei das Gebot, nicht zu töten, leider keine Beachtung findet. Eher wird die Tradition des „Heiligen Krieges“ genutzt).
Kapitel 1 erzählt die Berufung Josuas als Nachfolger des Mose. Ihm wird Jahwes Begleitung zugesagt. Die Einhaltung des Gesetzes wird ihm ans Herz gelegt. Sodann wird der Zug zur Eroberung Jerichos angeordnet. Das Volk akzeptiert Josua als neuen Führer.
In Kapitel 2 haben wir in den ersten Versen ursprünglichen Text. Zwei Kundschafter besuchen die Dirne Rahab in Jericho. Ihr Haus steht auf der Stadtmauer. Vermutlich ist sie oder ihre Familie auch im Textilgewerbe tätig (Flachs auf dem Dach). Sie hat von der Befreiung aus Ägypten gehört und bekennt sich zu Jahwe. Sie rettet die Kundschafter und führt die Verfolger in die Irre. Als Dank für ihre Unterstützung lässt sie sich im Eroberungsfalle die Verschonung ihrer Familie versprechen. Das rote Seil (hierher kommt das Sprichwort vom roten Faden) wird das Erkennungszeichen sein.

Wochenspruch
Von seiner Fülle haben wir alle genommen Gnade um Gnade.
Johannes 1, 16

Wochenlied
Du Morgenstern, du Licht vom Licht EG 74
oder
In dir ist Freude EG 398

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