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Britische Archäologen kamen nach langjähriger Forschungsarbeit zu einem überraschenden Ergebnis: Das weltbekannte Stonehenge wurde gar nicht in England erbaut. Foto: arte

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Rätselhaftes Stonehenge – Die Spur der Steine

TV-Tipp: arte, Sa, 15.1., 22.55 Uhr

15. Januar 2022

Mysterium Stonehenge: Wie ist der gigantische Steinkreis im Süden Englands entstanden? Nach jahrelanger Forschung präsentiert ein britisches Archäologen-Team verblüffende Erkenntnisse. Demnach wurde die sagenumwobene Anlage gar nicht dort erbaut, wo sie heute steht, sondern in Wales, Hunderte Kilometer entfernt. Muss die Geschichte von Stonehenge neu geschrieben werden?

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Britische Archäologen kamen nach langjähriger Forschungsarbeit zu einem überraschenden Ergebnis: Das weltbekannte Stonehenge wurde gar nicht in England erbaut. Foto: arte

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Der Steinkreis von Stonehenge ist weltbekannt – doch um seine Entstehung ranken sich viele Rätsel. Britische Forscherinnen und Forscher brachten in langwieriger Kleinarbeit erstaunliche Erkenntnisse ans Licht. Das wichtigste Ergebnis: Stonehenge wurde anscheinend gar nicht in England erbaut. Ihrer Deutung zufolge gehörten die ältesten Steine des Monuments ursprünglich zu einem noch viel älteren Steinkreis, der weit entfernt vom heutigen Standort errichtet wurde, und zwar im Westen von Wales.

Mit modernsten Hilfsmitteln sammelte das Archäologen-Team unter der Leitung von Professor Mike Parker Pearson vom University College London die notwendigen Belege, um die Wissenslücke bezüglich der Blausteine zu füllen. Im Laufe ihrer Untersuchungen gingen die Fachleute jeder Spur nach: von den großen Legenden um den Zauberer Merlin bis hin zu den verschiedenen chemischen Signaturen mikroskopisch kleiner Felsstücke.

Durch die Kombination innovativer 3D-Scans mit traditioneller archäologischer Feldforschung und neuartigen Laboranalysen entdeckten die Forscher den Ursprung der Steine. Höchstwahrscheinlich wurden sie bereits 400 Jahre vor ihrer Aufstellung in Stonehenge abgebaut.

Für die Archäologen bedeutete es ein jahrelanges Unterfangen, dem Rätsel von Stonehenge auf die Spur zu kommen. Durch ihre Ergebnisse ergeben sich weitere, völlig neue Ansätze für die Erforschung des Monuments, das zum Weltkulturerbe zählt.

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