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Auf dem Dortmunder Weihnachtsmarkt trifft Moderatorin Anne Willmes ARD-Morgenmagazin-Moderator Peter Großmann. Foto: WDR

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Wunderschön! Weihnachten im Ruhrgebiet

TV-Tipp: WDR, So, 12.12., 20.15 Uhr

12. Dezember 2021

In der Adventszeit verwandelt sich das Ruhrgebiet in ein Lichtermeer. Und jede Stadt zwischen Duisburg und Dortmund lässt sich etwas Besonderes einfallen, um Besucher anzulocken: In Dortmund steht der größte beleuchtete Tannenbaum der Welt, und in Bochum landet der „fliegende Weihnachtsmann“ mit seinem Schlitten.

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Auf dem Dortmunder Weihnachtsmarkt trifft Moderatorin Anne Willmes ARD-Morgenmagazin-Moderator Peter Großmann. Foto: WDR

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Auf dem nostalgischen Weihnachtsmarkt in Hattingen lässt Frau Holle Goldtaler regnen, im Sea Life in Oberhausen verfüttert ein Taucher Weihnachtsplätzchen an die Haie, und im Duisburger Zoo plündern die Kinder einen riesigen Gabentisch mit Spielzeug. Anne Willmes entdeckt den Zauber der Weihnachtszeit im Ruhrgebiet, lernt ein polnisches Weihnachtsmenü und ein italienisches Weihnachtsgebäck kennen und trifft ihre WDR-Kollegen Peter Grossmann und Daniel Assmann.

 

Märkte mit Superlativen

Der größte Weihnachtsbaum der Welt steht nicht nur in Dortmund, sondern auch im Guinnessbuch der Rekorde: gebaut aus 1.700 Rotfichten und mit einem 200 kg schweren Engel auf der Spitze. Bochum beindruckt seine Besucher mit Hochseilartistik: Der Weihnachtsmann fliegt mit seinem Schlitten in 84 Meter Höhe über die geschmückten Buden. In Oberhausen wacht das größte Räuchermännchen der Welt über den Weihnachtsmarkt. Schon von weitem zu sehen ist das riesige Riesenrad auf der Duisburger Königsallee mit einem Durchmesser von 38 Metern.

 

Kurioses und Schönes

In Hattingen schüttelt Frau Holle täglich die Betten aus und lässt Goldtaler regnen. Ein Experte erklärt Anne Willmes, was diese Märchenfigur mit Weihnachten zu tun hat. In Dorsten lernt sie das Patenschafts-Projekt „Balu und Du“ kennen: Junge Erwachsene helfen Kindern, die Herausforderungen des Alltags zu meistern. Beim „Plünderfest“ des Duisburger Zoos dürfen Hunderte von Kindern so viel von dem gespendeten Spielzeug mitnehmen, wie sie tragen können.

 

Erinnerung an Weihnachten bei den Krupps

Hoch über dem Baldeneysee thront das frühere Wohnhaus der Industriellenfamilie Krupp zu Bohlen und Halbach. Einige Kilometer nördlich liegt die berühmte Krupp-Siedlung Margarethenhöhe – benannt nach ihrer Stifterin Margarethe Krupp. Deren Urenkelin Diana Maria Friz erzählt Anne Willmes von den Weihnachtsbräuchen in der Villa Hügel. Da gab es so einiges vorzubereiten – vor allem für das Personal, das monatelang Weihnachtslieder üben musste.

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Leser-Kommentare öffnen

Matthäus53, 12. Dezember 2021, 15:00 Uhr


Mich wunderts eigentlich, daß der WDR als eigentlich gewerblich unabhängige Institution mit einem Weihnachts-Spezial am 12. 12. die Adventszeit total verdreht, so ins" rechte Licht" rücken will. Vielleicht um mit viel Licht und schönen hellen Weihnachtsbildern den Corona gebeutelten Bürgern einen zwischenmenschlichen Lichtblick zu schenken ?, Aber eigentlich wird in dem Film so richtig aufgezeigt wie sich schon zu Beginn des Kirchenjahres aus der eigentlichen adventlichen Fastenzeit endlich eine nicht mehr zu versteckende "Advents-Weihnachts- Mischmasch Zeit" durch Kauf- und Rauschkonsum , entwickelt hat.
Auch alle tollen Weihnachtsattraktionen wie Frau Holle mit Goldtaler, ein fliegender Weihnachtsmann (Coca-Cola) die größte beleuchtete Tanne, Haie die mit Plätzchen gefüttert werden, anstatt diese an die Belaruss. /poln. Grenze zu schicken, das größte Räuchermännchen oder ein 38 m Riesenrad haben weder mit Advent und noch weniger mit Weihnachten zu tun. Alle diese Dinge locken zwar auch Leute an und Christen werden wieder mal verblendet und alle Aktionen für schneller , höher und weiter , dienen nicht unbedingt für das Licht der Liebe , dass eigentlich erst am Heiligabend gefeiert werden sollte , anstatt irgend wann , einfach so mittig im Advent !
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Pierre Viret, 13. Dezember 2021, 16:45 Uhr


Das macht mich ratlos: Der Weihnachtsmann im roten Mantel war bereits vor Coca-Cola; sollen die Haie oder die Plätzchen an die belarussisch -polnische Grenze geschickt werden. Beides hilft doch nicht wirklich zur Lösung des Konflikts. All das gab es längst vor Corona.
Die Predigttexte im Advent bieten allerdings Alternativen: Der Einzug Jesu in Jerusalem - Der Heiland, der als Richter der Welt wiederkommt - Der Täufer, der zur Umkehr und zum Teilen aufruft - Er stößt die Gewaltigen vom Thron.
Das würde ich aber nicht von einem öffentlich-rechtlichen Sender erwarten, der etwas von dem "Mischmasch" zeigt, in dem wir im übrigen alle leben. Wenn von dieser weltverändernden Kraft des Advents in unseren eigenen kirchlichen Beiträgen nur die Rede wäre - dann wäre schon viel geschehen.

Matthäus53, 13. Dezember 2021, 21:33 Uhr


Es ist gut, wenn man entdeckt, doch nicht so ganz allein mit etwas anderer Meinung, im adventlichen Weihnachtswald zu stehen !, danke!
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