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Die Bibel lesen

Aus der Printausgabe - UK 38 / 2021

Hans-Jörg Rosenstock | 17. September 2021

Woche vom 19. bis 25. September

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Sonntag:    Psalm 119, 153-160
Montag:     Hebräer 4, 1-13
Dienstag:     Hebräer 4, 14-5, 10
Mittwoch:     Hebräer 5, 11-6, 8
Donnerstag:     Hebräer 6, 9-20
Freitag:     Hebräer 7, 1-10
Samstag:     Hebräer 7, 11-28

Beim „Hebräerbrief“ haben wir es mit einer Predigt zu tun, der ein kurzer Brief folgt. Im 4. Kapitel dieser Predigt spielt der Ausdruck „zu seiner Ruhe kommen“ eine zentrale Rolle. Deutlich wird, dass es für Christen das entscheidende Ziel sein sollte (6,11), zu Gottes Ruhe zu gelangen (4,11). Damit wird auch gesagt, dass man als Mensch dieses Ziel verfehlen kann, so wie die Wüstengeneration es verfehlt hat, in das gelobte Land zu gelangen (4,11). Im griechischen Text steht das Wort „katapausis“ für „Ruhe“. Dieses Wort benennt einen Ort, an dem Gott zur Ruhe kommt. Es kommt auch in der Septuaginta, der  griechischen Übersetzung des Alten Testaments, vor und bezeichnet den Tempel in Jerusalem (z.B. Ps 132,14).
Der Hebräerbrief weiß um einen Tempel Gottes im himmlischen Jerusalem (11,16), dieser Tempel ist das wahre Heiligtum (8,2), von Gott selbst erbaut. Das himmlische Jerusalem hatte Gott bereits bei seiner Schöpfung mitgeschaffen, er schuf die himmlische Welt und die irdische Welt.
In der himmlischen Welt befindet sich für das Volk Gottes das himmlische Vaterland (11,16) und das himmlische Jerusalem mit dem himmlischen Heiligtum (8,2). In ihm befindet sich ein Vorhang (6,19), hinter dem das Allerheiligste beginnt, dort steht der Thron Gottes (4,16), seine Ruhestätte. Das irdische Heiligtum in der Stadt Jerusalem war nach dem Vorbild des himmlischen Jerusalems erbaut, allerdings im Jahr 70 n. Chr. von den Römern zerstört worden.
Eigentlich ist es den Menschen nicht möglich, in das himmlische Heiligtum zu gelangen. Es gibt nur einen Weg dorthin und dieser Weg geht über Jesus Christus. Denn der Sohn Gottes ist der, der die himmlischen Himmel (4,14) durchschritten hat. Zugleich war er auch ein Mensch, der das Leiden der Menschen kennt (5,7.8). Sein Weg führte ihn bis ins Allerheiligste und so wird er für seine menschlichen Schwestern und Brüder zum Vorläufer (6,19f.) und Urheber des Heils (5,9).  
Seine von Gott zugeteilte Aufgabe im Himmel ist die des ewigen Hohenpriesters (7,24), so wie Melchisedek diese Aufgabe auf der Erde bekam. Melchisedek segnete als König und Priester den Abram (1.Mose 14,18-20) und wurde vom König David als „ewiger Priester“ bezeichnet (Ps 110,4). Er stammte nicht aus dem Priestergeschlecht der Leviten (4. Mose 18,21), die durch das Gesetz eine begrenzte priesterliche Aufgabe erfüllen.
Die Priester aus dem Geschlecht des Levi konnten nur vorübergehend zur Sündenvergebung beitragen, Jesus Christus hingegen tat dies „ein für alle Mal“ (7,28). Wie genau er das tat, das erfahren wir in den nächsten Kapiteln.

Wochenspruch
Christus Jesus hat dem Tode die Macht genommen und das Leben und ein unvergängliches Wesen ans Licht gebracht durch das Evangelium.
2. Tim 1,10b
 

Wochenlied
Jesus lebt, mit ihm auch ich EG 115

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